Autor Thema: Ein Gott, der Wunder tut.  (Gelesen 4751 mal)

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Bibelfundi

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Ein Gott, der Wunder tut.
« am: 14.05.2015, 13:29:22 (CEST) »
Ein Gott, der Wunder tut
Ich möchte heute mal ein Zeugnis von einer lieben alten Freundin von mir hier reinsetzen. Gott hat Gewaltiges an ihrem Sohn getan, dem die Ärzte keine Überlebenschancen mehr gaben.
Heute ist er 60 Jahre und hat zwei Enkelkinder.

Ich möchte Euch von meinem Sohn erzählen. 1977 war Harald 22 Jahre alt und hatte einen Hodentumor. Es folgte eine Notoperation und es war einböser, schnellwachsenderTumor. Nach den Weihnachtstagen kam dann die zweite Operation. Sie dauerte fast sieben Stunden,denn am Nierenstiel saß der nächste Tumor, und dieLymphdrüsen waren auch befallen. Das einzige, das frei war, war das Herz. Prof. Gallmeier gab meinem Sohn keine zwei Jahre mehr. Danach kam die Chemotherapie, und da der Krebs schon so fortgeschritten war, führten die Ärzte eine auf zwei Jahre angelegte Chemo in nur einem Jahr mit ihm durch. Das bedeutete fünf Tage am Tropfer, und dann eine Woche Pause. Es ging Harald sehr schlimm, und er magerte auf 42 Kilo ab. Er konnte noch laufen, aber nicht mehr stehen. Ich war damals Filialleiterin in einem Supermarkt mit einer 60-Stunden-Woche. Doch ich hatte sehr gute Mitarbeiter, die mich sehr unterstützten, so dass ich jeden Tag in der Mittagspause ins Krankenhaus fahren konnte. Zu der Zeit war ich bereits gläubig, aber Harald stand noch mit beiden Beinen in der Welt. Oft habe ich versucht, vom Herrn zu erzählen, aber Harald war zu der Zeit noch sehr verschlossen.

Morgens machte ich dann meine Stille Zeit. Damals war die Losung voll von Heilung und Trost. So schrieb ich mir jeden Morgen das Losungswort auf einen Zettel und steckte ihn in meine Schürzentasche. Da ich meinen Stift, der in dieser Tasche war, oft am Tag brauchte, wurde ich immer daran erinnert, und so las ich das Wort oft noch einmal. Das war eine sehr gute Gewohnheit. Abends dann saß ich in meiner Ecke, las in der Bibel und lernte, dass darin meine Hilfe lag. Das Buch wurde lebendig, und alles, was ich erkannte, tat ich. Unter anderem auch, Gott zu loben und zu preisen in allen Dingen. Na, das war aber schwer: ich schaffte gerade zwei Sätze, dann war ich bereits wieder beim Betteln. So haben Geschwister für mich gebetet, und das Sprachengebet war dabei eine große Hilfe. Ich lernte beten - und es geht wirklich ohne Unterlass. Danach kam ich zu einer freien Gemeinde und bekam Gebetsunterstützung.

Und bei Harald ging es weiter mit der Chemotherapie. So kam die nächste Untersuchung, und es war wieder ein Schatten an der Niere zu sehen. Also noch einmal entweder Chemotherapie oder Operation. Harald entschied sich für die Operation und gegen die Chemo. Zu der Zeit ging es ihm bereits so schlecht, er hatte solche Nervenschmerzen, dass ich ihn an Gott losließ: Ich wollte ihn nicht mehr um jeden Preis behalten. So durfte er dann für eine Woche nach Hause. In dieser Zeit traf er einen alten Herrn, der Christ war, und übergab bei diesem Mann sein Leben an Jesus.

Endlich ! Ich war so froh. Am Montag war dann die nächste Operation. Während ich bei der vorherigen Operation von Freunden umsorgt wurde, war ich jetzt bei der dritten Operation in meiner Filiale und tat meine Arbeit, in der Gewissheit, dass Harald in der Hand des Herrn und damit gerettet war. Und während vorher um die hundert Personen für ihn beteten, waren es jetzt gerade mal fünf, sechs Geschwister, die darüber Bescheid wussten. Ich wollte den Herrn nicht mehr bitten, sondern nur noch danken und preisen. Diese wenigen Geschwister konnten auf diese Weise mit beten, so dass wir eine Einheit vor dem Herrn waren. Als die Arzte dann operierten, war der Tumor verschwunden. Da das für die Arzte aber unverständlich war, haben sie den ganzen Körper von Harald noch einmal geöffnet. Harald war GESUND !

Mein Sohn heiratete später eine gläubige Frau, wurde aber von den Ärzten darauf hingewiesen, dass er zeugungsunfähig sei; inzwischen hat er drei gesunde Töchter. Was Gott macht, macht er vollkommen!

Und ich ? Ich habe einen großen, wunderbaren Gott kennen gelernt, einen Gott voller Liebe und Treue. Einen Gott, der durch alles mit hindurch geht und mich nie im Stich lässt. Ich habe in diesen eineinhalb Jahren, große Dinge erlebt und auch manches Übernatürliche erfahren. So hart die Zeit auch war, so wertvoll ist sie aus meiner heutigen Sicht.

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Re: Ein Gott, der Wunder tut.
« Antwort #1 am: 14.05.2015, 18:10:59 (CEST) »
Danke Bibelfundi, für dieses ermutigende Zeugnis!

Ja, NICHTS ist dem Herrn Jesus Christus unmöglich!

Danke, Herr Jesus!
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)