Autor Thema: Ewiges Leben  (Gelesen 11709 mal)

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Ewiges Leben
« am: 01.06.2008, 23:12:55 (CEST) »
Was bedeutet "Ewiges Leben"

Aus Markus 9,48 ist zu ersehen, dass der Mensch von Gott mit einer unsterblichen Seele erschaffen worden ist. Die Seele ist also darauf angelegt, ewig zu existieren. Daraus folgt, dass die Frage nach dem ewigen Leben nicht quantitativ ("wie lange") zu stellen ist, sondern vielmehr qualitativ: "wo, und damit wie" wird die Seele die Ewigkeit verbringen.
 
Vorweg: wenn die Bibel von Leben (oder auch Tod) spricht, ist damit in erster Linie das Verhältnis zu Gott gemeint.

Um der Frage weiter nachzugehen, möchte ich aus der Fülle der Aussagen des Neuen Testament zu diesem Thema nur einige Kernaussagen anführen.

Das ewige Leben im Himmel, im Reich Gottes ist unmittelbar mit der Wiedergeburt verknüpft, von der Jesus zu dem Schriftgelehrten spricht:
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.   (Johannes 3,3)
Dass es sich hierbei nicht etwa um die sogenannte "Reinkarnation", also leibliche Wiedergeburt handelt, sondern vielmehr um einen geistlichen Vorgang, ist aus der weiteren Unterhaltung Jesu mit Nikodemus zu ersehen... (siehe Johannes 3)


Wie bekommt man dieses ewige Leben bei Gott?

Da der Mensch von Natur aus für Gott tot ist (geboren in Sünde, also im Zustand des Getrenntseins von Gott, siehe Psalm 51,7) und sich nicht selbst lebendig machen kann, sozusagen an den Haaren aus dem Sumpf ziehen, hat Gott eine Möglichkeit geschaffen. Diese wird vor allem in folgenden Schriftstellen aufgezeigt:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
Gottes Rettungs-Angebot ist eindeutig
Wie viele ihn [Gottes Sohn Jesus Christus] aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben (Johannes 1,12)

So sagt auch der Herr Jesus Christus zu Seinen Jüngern:
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannes 14,6)

Damit gibt es für Menschen offensichtlich nur zwei mögliche Zustände, wie der Apostel Johannes kurz und eindrücklich aufzeigt: Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.  (1. Johannes 5)

Wann beginnt das ewige Leben als Kind Gottes?

Am äusseren (sichtbaren) Erscheinungsbild des Menschen hat sich nach der geistlichen Wiedergeburt zunächst einmal nichts geändert. Der Mensch ist ja nach wie vor auf dieser Welt, er isst, atmet wie alle anderen.

Dennoch ist diese geistliche Wiedergeburt durchaus wortwörtlich ein wesenhafter "Lebenswechsel". Und hier wird auch klar, was Gott mit "tot oder lebendig" meint: zuvor tot in Sünde, nun aber "der Welt" gestorben und lebendig für Gott.
Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid und lebet Gott in Christo Jesu, unserm HERRN. (Römer 6,11)
Dieser "Lebenswechsel" bedeutet gleichzeitig aber auch, dass das neue, das ewige Leben in Jesus bereits vorhanden ist und beginnt somit offensichtlich mit der Bekehrung, bei welcher ein grundlegender Herrschafts- und damit Lebenswechsel stattgefunden hat.

Dies wird verdeutlicht durch das Wort "Wiedergeburt". Eine Geburt ist ein einmaliger Vorgang, der in zeitlichen Grenzen abgefasst ist. Es gibt kein "ein wenig geboren", es gibt nur geboren oder nicht geboren.

Wenn eine Geburt stattgefunden hat, ist das Kind da! Und diesen unfassbar herrlichen Umstand der geistlichen Wiedergeburt haben Petrus und Paulus folgendermassen beschrieben:
Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, (1. Petr. 1,3)
welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,... (Kol 1,13)

In all diesen Versen kommt zum Ausdruck, dass die geistliche Wiedergeburt bei denen, die zu Christus gehören, bereits stattgefunden hat. Es hat ein "Lebenswechsel" stattgefunden, der zunächst noch nicht äusserlich "sichtbar" ist.
Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. (1. Joh 3,2)

Nicht sichtbar für "die Welt", jedoch innerlich wahrnehmbar für den, in dem der Geist Gottes wohnt:
Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und hat uns einen Sinn gegeben, daß wir erkennen den Wahrhaftigen; (1. Joh 5,20a)

Ein weiterer Hinweis darauf, dass der, welcher den Sohn Gottes hat, bereits empfangen hat:
und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (1. Joh 5,20b)

Hier wird doch ganz klar ausgedrückt: das Leben in Christus ist das ewige Leben [bei Gott], denn Christus selbst ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Zusammenfassung

Der natürliche Mensch lebt von Geburt an in Trennung von Gott. Ein Mensch, der aufgrund der Erkenntnis seines Zustandes des Getrenntseins von Gott (=Sünde) den Sohn Gottes, Jesus Christus, als seinen persönlichen Herrn und Heiland annimmt (Busse = Umkehr = Bekehrung), nimmt damit gleichzeitig durch den, der das Leben in Person ist, auch dessen Leben auf. Ein solcher Mensch ist als Kind Gottes zu ewigem Leben bei Gott wiedergeboren.
Für solche Menschen gilt dann nach göttlicher Zusage ...ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.   (Galater 3,26)
« Letzte Änderung: 01.06.2008, 23:14:48 (CEST) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #1 am: 02.01.2011, 23:33:59 (CET) »
Ich würde gern wissen, wie ihr Römer 2,14-15 versteht. Gottes Gericht wird gerecht sein und ist nach Römer 11,33 sogar unbegreiflich - kann man also überhaupt genau wissen, ob der friedsame und gottsuchende Buddhist in seinem Land, der vielleicht am Rande einmal etwas von Jesus gehört hat oder der "gottes"-fürchtige Moslem, der hier in Deutschland lebt und dem keiner ein Evangelium gegeben hat auch das ewige Leben haben, wenn sie nach ihrem Gewissen Gott gebenüber gelebt haben?

Offline Ted

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Re: Ewiges Leben
« Antwort #2 am: 03.01.2011, 22:57:13 (CET) »
Hallo Lux,

Du schreibst:
Zitat
kann man also überhaupt genau wissen, ob der friedsame und gottsuchende Buddhist in seinem Land, der vielleicht am Rande einmal etwas von Jesus gehört hat oder der "gottes"-fürchtige Moslem, der hier in Deutschland lebt und dem keiner ein Evangelium gegeben hat auch das ewige Leben haben, wenn sie nach ihrem Gewissen Gott gebenüber gelebt haben?

Gleich vorweg: ohne Glaube an Jesus Christus [=Vertrauen auf die Erlösung durch Jesus Christus] kann kein Mensch ins Himmelreich kommen. Hier spricht die Bibel an vielen Stellen eine so deutliche Sprache, dass es keiner weiteren Deutungsversuche mehr bedarf.

Hier nur einmal 3 der prägnantesten Stellen:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannes 14,6)

Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (1. Johannes 5,12)

Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. (Apostelgeschichte 4,12)

Daher wird kein noch so "netter", "friedfertiger", "guter" Mensch an Jesus vorbei in den Himmel kommen, denn auch hier spricht die Bibel eine sehr klare Sprache, hier nur ein Beispiel:

wie geschrieben steht: «Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. (Römer 3,10-12. Siehe auch Psalm 14, 3; Psalm 53, 3)

Es gibt also keinen "guten Menschen", der aufgrund seiner Art oder seines Tuns Gottes Massstäbe erfüllen könnte. Nebenbei: wer legt denn fest, was "gut" ist? Steckt da nicht die Absicht der Schlange dahinter, die Menschen zu verleiten zu meinen, sie könnten sein wie Gott und selbst erkennen [=festlegen], was gut und böse ist?

Jedenfalls sagt uns Gott in Seinem Wort unmissverständlich, dass Er allein gut ist und wir Menschen von Natur aus böse sind. Seit dem Sündenfall von Adam und Eva sind alle Menschen in Sünde [=Trennung von Gott] geboren und ermangeln allzumal des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.

Der Mensch ist in seiner Sünde tot und muss also erst einmal "von neuem geboren werden", so sagt es Jesus zu Nikodemus:
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Johannes 3,3)

Das ist eine unumgehbare geistliche Gesetzmässigkeit, für die Gott selbst die Lösung geschaffen hat:
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. (1. Johannes 4,9, Hervorhebung von mir)

Und das ist das Zeugnis, daß uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. (1. Johannes 5,11+12, Hervorhebung von mir)

Somit ist biblisch vollkommen klargestellt, dass der Mensch das [ewige] Leben ausschliesslich durch Jesus bekommen (=von neuem geboren werden) kann, denn Jesus IST das Leben (siehe Johannes 14,6).

Ohne Jesus bleibt der Mensch, was er von Geburt an ist, nämlich im Zustand der Sünde tot, tot für Gott.



Nach dieser Ausführung komme ich Deiner Frage, Lux, schon etwas näher!

Der Mensch ist also von Geburt an von Gott getrennt und kann nicht aus eigener Kraft (Benehmen, Werke) zu Gott kommen. Der Mensch kann sich nicht selbst die Gerechtigkeit schaffen, die vor Gott gilt.

Paulus fasst diesen Sachverhalt wunderbar zusammen mit den Worten:
Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, daß er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. (Römer 3,22-26, Hervohebungen von mir)

Hier kommt der Glaube ins Spiel. Der rettende Glaube! Und wie zu lesen ist, kann nur der Glaube an Jesus Christus gerecht machen, retten, ewiges Leben geben.

Und das gilt für ausnahmslos alle Menschen, die jemals über die Erde gegangen sind oder noch kommen werden, denn
ohne Glauben ist\'s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.(siehe Hebräer 11,6)

Nun zu Deiner Frage, Lux:

Du schreibst ja selbst:
Zitat
Gottes Gericht wird gerecht sein und ist nach Römer 11,33 sogar unbegreiflich

Genauso ist das.

Gottes gerechtes Gericht ist am Kreuz von Golgatha stellvertretend für die Menschen an Jesus Christus ergangen, Er hat\'s getragen und deshalb
Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 3,18)
Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 5,24)

Gottes Gerichtshandeln [an Seinem Sohn!] ist für den Menschen naturgemäss unbegreiflich, und so tun sich die Menschen naturgemäss schwer mit der Vorstellung, dass sie allein aus Glauben an die Gnade Gottes gerettet und Erben des Himmelreichs werden sollen. Unbegreiflich, unfassbar ist das!

Und woher kommt dieser rettende (!) Glaube? Auch den kann ein Mensch nicht einfach so in sich selbst produzieren.

Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: «Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!» Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: «Herr, wer glaubt unserm Predigen?». So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. (Römer 10,14-17, Hervorhebung von mir)

Die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus begann vor über 1900 Jahren.
Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muß ich tun, daß ich gerettet werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. (Apostelgeschichte 16,29-32)

Das Evangelium wird heutzutage nicht mehr nur zu Fuss sondern sogar über Satellit und Internet bis an die Enden der Welt gebracht.

Nun Lux, hier nun endlich die Antwort, die aus dem oben gesagten begründet ist:

Der in Deiner Eingangsfrage, Lux, erwähnte
Zitat
friedsame und gottsuchende Buddhist
Zitat
oder der "gottes"-fürchtige Moslem
wird genausowenig
Zitat
das ewige Leben haben
, auch
Zitat
wenn sie nach ihrem Gewissen Gott gebenüber gelebt haben
wie der Katholik, der auf seine "guten" Werke und die Vermittlung von Maria vertraut.

Und was ist mit den Menschen, die nie vom Versöhnungswerk Jesu gehört haben?

Die gibt es nicht. Jeder Mensch wird davon erfahren. Seine Wege sind unbegreiflich, und ich kann nicht sagen WIE Gott jeden einzelnen erreichen wird, ich bin mir aber gewiss DASS Er es wird.
Denn Gott ist gerecht und hat keinen Gefallen am Tod des Sünders, Er will dass ALLE Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden. Gott bietet JEDEM Menschen Seine Gnade gleichermassen an, aber es liegt in der Entscheidung des Menschen "Ja" zu sagen.

Nochmal die bereits zitierten Verse mit anderem Fokus:
Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: «Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!» Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: «Herr, wer glaubt unserm Predigen?». So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.(Römer 10,14-17, Hervorhebung von mir)

Der Herr Jesus Christus gebraucht seit über 1900 Jahren Menschen als Gesandte, um das Evangelium zu verkündigen, und darüber hinaus hat Er gewiss auch noch andere Mittel und Wege, auch die letzte Bergbauernfamilie im hintersten Tal des Himalaya oder auf der einsamsten Insel des Ozeans zu erreichen. Unbegreiflich, nicht wahr?
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #3 am: 04.01.2011, 00:55:28 (CET) »
Hallo Ted,
ja,  die ganzen Stellen aus dem NT  kenne ich gut.
Ich nehme das für mich grundsätzlich bestätigend zur Kenntnis, dass du sagst, dass Menschen nur über den Herzensglauben an Jesus Gerechtigkeit und ewiges Leben vor Gott haben. Dass du dich da so konsequent auf die Freudenboten berufst und die Möglichkeiten Gottes, sein Wort in aller Welt und wirklich jedem verkündigen zu lassen, zeugt von einem großartigen Gottvertrauen und Glauben.
Dann passt dazu auch Jes. 66,19, wo von den fernen Inseln berichtet wird, wo man nichts von Gott gehört hat, aber Er verkündigt werden wird. Vielleicht kennst du den Vers ja noch nicht, dass ich dir auch einmal etwas Neues sagen kann.  

Ich habe letztens in einem christlichen Buch gelesen, dass das Evangelium alle Länder - wenn auch nicht jeden einzelnen Menschen :-/ - erreichen wird.

Wahrscheinlich ist Voraussetzung auch, dass der Mensch Gott überhaupt sucht. Vielleicht ist es das????

Wo habe ich denn bloß kürzlich noch gelesen, dass wir an Kornelius denken sollen. Der war gottesfürchtig und Gott schickte extra den Petrus zu ihm, damit dieser ihm die ganze Wahrheit über Jesus verdeutlichte. (ApG 10)

Zitat
Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. [/i](Johannes 5,24)  
Ich hab aufgepasst  :), dort heißt es: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Ich würde nun sagen: Siehst du, da steht ausdrücklich, dass es Voraussetzung ist, dass Menschen überhaupt das Wort hören...

Nun, du sagst, jeder wird sein Wort hören....

Ted, weißt du nicht, dass die meisten Christen sagen, dass es aber doch Uninformierte gibt, die dann nach Rö. 2,14-15 nach den Werken gerichtet werden? Evtl passt noch Spr. 24,12 und Ps 62,13 dazu?
Was sagst du?: Ist die Meinung dieser Christen generell falsch?

Vielleicht lassen wir es einfach alles so stehen und ich will mich mal drin versuchen, deine sehr starke Meinung unters Volk zu bringen, dass es so ist, dass jeder das Evangelium kennt bzw es Gott fertig bringt, es jedem Suchenden zu vermitteln.



Zitat
 und darüber hinaus hat Er gewiss auch noch andere Mittel und Wege, auch die letzte Bergbauernfamilie im hintersten Tal  

Weißt du, hier musste ich wirklich lächeln. Letztes Jahr haben wir chinesische Evangelien in so ein ärmliches Bergdorf geschickt, von dem im TV berichtet wurde. Einem anderen Christen brannte das richtig auf der Seele, der den Bericht im Fernsehen gesehen hatte über einen Lehrer, der so arm war, aber den Bergdorfkindern immer Unterricht gab. Das alles war fast sowas wie ein riesiges Abenteuer, bis der Umschlag dann fertig war. Gott hat es sogar geschenkt, dass ich noch rechtzeitig eine liebe Chinesin kennenlernte, die hierbei half.
Von daher....ja, du könntest Recht haben.


« Letzte Änderung: 04.01.2011, 00:59:22 (CET) von pray »

Offline Ted

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Re: Ewiges Leben
« Antwort #4 am: 06.01.2011, 02:46:37 (CET) »
Hallo Heidi,

auf 3 Punkte Deines Beitrags möchte ich nochmal eingehen

1.

Du schreibst:
Zitat
Wahrscheinlich ist Voraussetzung auch, dass der Mensch Gott überhaupt sucht. Vielleicht ist es das????

Wo habe ich denn bloß kürzlich noch gelesen, dass wir an Kornelius denken sollen. Der war gottesfürchtig und Gott schickte extra den Petrus zu ihm, damit dieser ihm die ganze Wahrheit über Jesus verdeutlichte. (ApG 10)

Neben den Worten Jesu "Suchet, so werdet ihr finden..." (siehe Matthäus 7,7) und dem [ebenfalls an die Juden gerichteten] Wort aus dem AT
Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, ... (Jeremia 29,13+14a)
Sagt Gott aber im AT auch:
Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich! (Jesaja 65, 1)

Widerspruch? Nein. Denn dies sagt Gott prophetisch über die Heidenvölker (Nationen), zu denen ja auch der von Dir zitierte Hauptmann Kornelius gehörte.

2.

Zitat
Ted, weißt du nicht, dass die meisten Christen sagen, dass es aber doch Uninformierte gibt, die dann nach Rö. 2,14-15 nach den Werken gerichtet werden? Evtl passt noch Spr. 24,12 und Ps 62,13 dazu?
Was sagst du?: Ist die Meinung dieser Christen generell falsch?
Ja, ich kenn diese Stelle. Man könnte sie freilich so auslegen, dass es eben doch ein Möglichkeit gibt, an Jesus vorbei in den Himmel zu kommen.

Die ist jedoch aus mindestens 2 offensichtlichen Gründen nicht haltbar:

1. Wenn Jesus sagt, dass ER der Weg, die Tür ins Himmelreich ist, dass niemand zum Vater kommt, ausser durch Ihn, dann ist es ausgeschlossen, dass es doch noch ein Schlupfloch gibt.

2. Wenn die "Uninformierten" nach ihren Werken gerichtet werden, gehen sie dennoch verloren, da Gottes Gericht gerecht ist. Und Gott hat, wie bereits mehrfach ausgeführt, vollkommen klargestellt, dass KEIN Mensch gerecht ist, auch nicht EINER, und dass KEIN Mensch durch Werke gerecht werden kann.

Bis hierhin bin ich einfach dem Grundsatz gefolgt, unklare Stellen von den klaren Stellen her zu erklären.

Doch es lässt sich auch unmittelbar Licht in die unklaren Stellen zu bringen:

Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (Römer 3, 19-20, Hervorhebungen von mir)

Möglicher Einwand: wegen der Formulierung "was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind" könnte man tatsächlich darauf schliessen, dass das Gesetz nur für das Volk Israel gilt, denen das Gesetz durch Mose gegeben wurde. Doch die folgenden Worte reden ja deutlich von "alle Welt" und "kein Mensch".

Die von Dir, Heidi, angeführten Stelle besagt folgendes:
Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, daß in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen (Römer 2, 14-15)
Ich möchte erweitern um den direkt folgenden Vers (wie immer ist der Zusammenhang wichtig!)
an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.(Römer 2,16)
Wir sehen
- dass Gott das Gesetz in die Herzen ALLER Menschen geschrieben hat ("Moral") und dem Menschen durch sein Gewissen bezeugt wird
- dass Jesus richten wird, wie es das Evangelium des Paulus bezeugt"

Welcher Mensch auf Erden wird nun bezeugen können, immer und ausschliesslich das Gute nach Gottes Forderungen (die er ja weiss, da sie ihm von Gott ins Herz geschrieben wurden) getan zu haben? Wie in Römer 3,20 (s.o.) ausgesagt, kommt durch das Gesetz Erkenntnis der Sünde!

Daraus ist nun zu folgern, dass aus diesen Verse nicht etwa die Rechtfertigung des Menschen aus ihren Werken abgeleitet werden kann, sondern vielmehr den Umstand, dass Menschen auch ohne Kenntnis des geschriebenen Gesetzes ihrer Sündhaftigkeit überführt werden!

Und danach werden sie gerichtet werden. Und wie wird das Urteil lauten? Vernichtend!
Denn der Sünde Sold ist der Tod; (Römer 6,23a)

Vernichtend, wenn nicht Jesus ins Spiel kommt! Hier kommt das Evangelium!:
die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn. (Römer 6,23b)

Paulus sagt, dass Jesus richten wird, wie es sein Evangelium bezeugt. Was sagt das Evangelium nochmal? Dass alle Menschen Sünder sind und der Lohn der Sünde der [ewige] Tod ist, dass aber die Gnade Gottes in Seinem Sohn Jesus Christus den Menschen erschienen ist, und er Sünder gerecht machen wird.

Es gibt also nur 2 Möglichkeiten für alle Menschen gleichermassen:
- mit/durch/in Jesus Christus in den Himmel zum ewigen Leben
- ohne Jesus in die ewige Finsternis

Hier noch ein abschliessender Gesichtspunkt, der diesen Sachverhalt unterstreicht:
Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. (Offenbarung 20,12)

Wenn man diese Worte aufmerksam liest, wird man erkennen, dass hier die Rede ist von
- Büchern
- und einem anderen Buch

In den Büchern stehen die Taten und Gedanken aller Menschen, die jemals gelebt haben. Nach diesen werden sie gerichtet.

In dem "anderen Buch", das ist das Buch des Lebens, in dem die Namen all jener verzeichnet sind, die durch Jesus Christus die Rettung von Sünde und Tod empfangen haben, das sind die Kinder Gottes, denn für diese gilt
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (Johannes 5,24)

3.

Zitat
Ted schrieb am 03.01.2011 um 22:57:13:
Zitat
und darüber hinaus hat Er gewiss auch noch andere Mittel und Wege, auch die letzte Bergbauernfamilie im hintersten Tal...  

Weißt du, hier musste ich wirklich lächeln. Letztes Jahr haben wir chinesische Evangelien in so ein ärmliches Bergdorf geschickt, von dem im TV berichtet wurde. Einem anderen Christen brannte das richtig auf der Seele, der den Bericht im Fernsehen gesehen hatte über einen Lehrer, der so arm war, aber den Bergdorfkindern immer Unterricht gab. Das alles war fast sowas wie ein riesiges Abenteuer, bis der Umschlag dann fertig war. Gott hat es sogar geschenkt, dass ich noch rechtzeitig eine liebe Chinesin kennenlernte, die hierbei half.
Von daher....ja, du könntest Recht haben.
Da kann man sich ja vorstellen, was sich sonst noch alles in der Welt zuträgt, von dem man normalerweise nichts mitbekommt...

Aber ich meinte mit "andere Mittel und Wege" über das hinaus auch und vor allem die übernatürlichen Mittel, z.B.

- dass Gott auch Engel zur verfügung hat (siehe u.a. Lukas 1, ausserdem Gastfrei zu sein, vergeßt nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. (Hebräer 13,2))

- dass Gott sich auch durch Träume und Gesichte (Visionen) offenbaren kann. Hier gibt es zahlreiche Hinweise in der Bibel, z.B.
«Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben;... (Apostelgeschichte 2,17, Hervorhebung von mir)
Das vielleicht beste Beispiel ist der Apostel Paulus, dem der Herr Jesus Christus selbst begegnet ist und ihn dadurch zur Umkehr brachte. (siehe Apostelgeschichte 9,3ff)

- die Begebenheit von Philippus und dem äthiopischen Kämmerer
Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf... /../ ...und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr;... (siehe Apostelgeschichte 26-38)

Wir können anhand dieser Beispiele sehen, dass Gott jederzeit alle Mittel hat, Menschen auf die wundersamste Weise zu erreichen! Und ich bin überzeugt, dass sich Gott bis zur letzten Sekunde des irdischen Lebens um jeden einzelnen Menschen bemüht, um ihm das Evangelium von Seiner Gnade in Jesus Christus bekannt zu machen!

Also mache ich mir weniger Gedanken über "die letzte Bauernfamilie im hintersten Tal des Himalaya" als vielmehr wegen all derer, die Jesus mir über den Weg schickt, um ihnen das Evangelium zu sagen...
« Letzte Änderung: 06.01.2011, 03:17:04 (CET) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #5 am: 06.01.2011, 19:08:48 (CET) »
Lieber Ted,
ich bin jahrelang mit dem Strom mitgeschwommen und habe gesagt, dass es Menschen gibt, die möglicherweise nichts von Jesus gehört haben und dennoch gerettet sein können - wenn sie nach ihrem Gewissen gelebt haben. Das macht es einfach, wenn Leute die Frage danach stellen.

Danke für alle biblisch belegten Möglichkeiten (Engel, Träume, Visionen, Christen hinsenden) wie Gott allmächtig Menschen erreichen kann.


Zitat
Da der Mensch von Natur aus für Gott tot ist (geboren in Sünde, also im Zustand des Getrenntseins von Gott, siehe Psalm 51,7)...

Ich habe es erst falsch gelesen >"von Natur aus tot für Gott" -  und daran gedacht, dass es aus Gottes Sicht so (negativ)  klingt: "Du bist für mich gestorben, du bist tot für mich!" - aber gemeint ist ja, dass der Mensch(!) es ist, der als GEISTIG TOTER nichts von Gott mitbekommt. Eph. 2,4-5 bringt das auf den Punkt: Gott liebt uns auch schon, als wir noch tot waren in unseren Sünden - heißt es hier sinngemäß.


Zitat
Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind,...und alle Welt vor Gott schuldig sei, ...(Römer 3, 19-20..)

Möglicher Einwand: wegen der Formulierung "was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind" könnte man tatsächlich darauf schliessen, dass das Gesetz nur für das Volk Israel gilt, denen das Gesetz durch Mose gegeben wurde. Doch die folgenden Worte reden ja deutlich von "alle Welt" und "kein Mensch".

Ich habe diesen Vers schon x-mal in der Bibel gelesen und eben ging mir auf, dass ich den ja gar nicht verstanden habe. Ich wollte schon aufgeben, aber der Ausleger Mc Donald hat es genial erklärt: Als Gott Israel das Gesetz gab, stand Israel stellvertretend für alle Menschen. Er sah, dass Israel versagte und wandte diese Erkenntnis folgerichtig auf die gesamte Menschheit an. Es ist so, als würde jemand eine Wasserprobe aus einem Brunnen nehmen, sie analysieren und feststellen, dass die verseucht ist und dann den ganzen Brunnen für verseucht erklärt.


Zitat

Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. ... (Off. 20,12)
Wenn man diese Worte aufmerksam liest, wird man erkennen, dass hier die Rede ist von
- Büchern
- und einem anderen Buch

In den Büchern stehen die Taten und Gedanken aller Menschen, die jemals gelebt haben. Nach diesen werden sie gerichtet.
 

Ted, sag mal bitte deine Meinung..eigentlich kenne ich sie schon nach Off. 20,15...also es ist dann so: Jeder Mensch wird von Jesus gehört haben...auf welche Weise Gott auch immer das schafft. Aber nicht jeder will sich dem Gehörten aufschließen. Und.....selbst wenn der noch so "Einer von den Guten" war, kommt er in die Hölle. ?
Eine Sache, die ich noch gern wüsste, wäre, was die Bibel sagt, ob die Hölle für jeden gleich schlimm ist. Wenn es für alle Einheitshöllenqual gäbe - wobei ich davon ausgehe, dass die schlimmste Qual die Gottesferne und damit Finsternis, fehlende Liebe und Kälte ist - dann bräuchte es ja keine Bücher. Und in der Bibel gibt es noch ein paar weitere Verse über strengeRE Gerichte (z.B. über die falschen Lehrer)

Dazu dann besser mal ein eigenes Thema.

Viele Grüße


 




Offline Ted

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Re: Ewiges Leben
« Antwort #6 am: 06.01.2011, 23:35:42 (CET) »
Hallo Lux,

Du schreibst
Zitat
Ted, sag mal bitte deine Meinung..eigentlich kenne ich sie schon nach Off. 20,15...also es ist dann so: Jeder Mensch wird von Jesus gehört haben...auf welche Weise Gott auch immer das schafft. Aber nicht jeder will sich dem Gehörten aufschließen. Und.....selbst wenn der noch so "Einer von den Guten" war, kommt er in die Hölle. ?

Ohne Zweifel JA. Wer die Gnade Gottes in Jesus Christus ablehnt, wird nach seinen Werken gerichtet:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet , denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. (Johannes 3,16-19, Hervorhebungen von mir)

Gibt es nun Abstufungen in der Verdammnis? Gibt es in der Finsternis bessere, hellere Plätze für jene, die "weniger böse" waren?

Finsternis, feuriger Pfuhl, Verdammnis... das ist schlicht ein übler Ort in Gottesferne. Ich will nicht spekulieren, aber Jesus beschreibt es in einem Gleichnis so:
Da ging der König hinein, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm die Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus! Da wird Heulen und Zähneklappern sein. (Matthäus 22,11-13, Hervorhebung von mir)

Nur weil einer kein Hochzeitsgewand an hat, so eine Strafe??? Nein, darum geht es doch gar nicht.

Das Nichtanhaben der hochzeitlichen Kleidung ist für sich betrachtet kein "böses Werk". Da Jesus Christus mit diesem Gleichnis aber auf einen weit höhreren Sinn hinweist, nämlich die Zugehörigkeit zur Gemeinde Christi, welche die "Braut des Lammes" ist (siehe Offenbarung 19, 7+8!), wird klar, dass es genau und ausschliesslich auf diese Zugehörigkeit ankommt und nichts anderes!

Nochmal zur "Abstufung der Höllenqualen":
Zitat
wobei ich davon ausgehe, dass die schlimmste Qual die Gottesferne und damit Finsternis, fehlende Liebe und Kälte ist

Damit triffst Du es meiner Ansich nach ziemlich genau!
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #7 am: 06.01.2011, 23:56:59 (CET) »
Zitat
Gibt es nun Abstufungen in der Verdammnis? Gibt es in der Finsternis bessere, hellere Plätze für jene, die "weniger böse" waren?  

Ich weiß es nicht. Spontan fällt mir Hebr. 10,29 ein:
Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?
 ... und es gibt noch 2 Stellen über Städte und falsche Lehrer...das verschiebe ich nun aber auf morgen.

Entweder die härtere Strafe zeigt sich hier auf Erden, oder eben droben...bzw richtiger gesagt drunten. Ich weiß nicht, ob das aus der Bibel hervorgeht.

Gute Nacht und viele Grüße
:-)


PS. Es hört sich alles so schlimm an, was wir hier diskutieren, daher noch schnell ein Sätzchen, dass Jesus gekommen ist, um zu retten und Gott keinen Gefallen am Tode eines Gottlosen hat, sondern will, dass alle Menschen gerettet werden. Es ist doch so einfach, es kostet nur eine Selbsteinschätzung im Lichte Gottes und seinem Wort und ein Gebet...nur ein Gebet!




« Letzte Änderung: 06.01.2011, 23:58:30 (CET) von pray »

Offline Ted

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Re: Ewiges Leben
« Antwort #8 am: 07.01.2011, 00:20:41 (CET) »


Zitat
PS. Es hört sich alles so schlimm an, was wir hier diskutieren, daher noch schnell ein Sätzchen, dass Jesus gekommen ist, um zu retten und Gott keinen Gefallen am Tode eines Gottlosen hat, sondern will, dass alle Menschen gerettet werden. Es ist doch so einfach, es kostet nur eine Selbsteinschätzung im Lichte Gottes und seinem Wort und ein Gebet...nur ein Gebet!

Ja, schlimm, äusserst schlimm, aber es ist die Wahrheit. Nichts als die Wahrheit. Es geht hier um Leben und Tod. Ewiges Leben bei Gott im Himmelreich und den Tod, das ist ewiges Existieren in Gottesferne.

Gut, dass Du es in Deinem Gute-Nacht-Gruss nochmal "auf den Punkt", das Evangelium, die Frohe Botschaft gebracht hast!

Aus diesem Grunde liess ich es auch in meinem vorigen Beitrag nicht an den Worten fehlen:
Zitat
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet , denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

In diesem Sinne Gute Nacht!
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #9 am: 07.01.2011, 21:37:14 (CET) »
Zitat
...die Frohe Botschaft gebracht hast!
Aus diesem Grunde liess ich es auch in meinem vorigen Beitrag nicht an den Worten fehlen:
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab...

Si, ich denke, wir sollten das nun so stehen lassen zu dem Thema Ewigkeit.

lieben gruß
:-)
« Letzte Änderung: 07.01.2011, 21:39:33 (CET) von pray »

Offline Ted

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Re: Ewiges Leben
« Antwort #10 am: 07.01.2011, 21:41:47 (CET) »
Zitat
Si, ich denke, wir sollten das nun so stehen lassen zu den Thema Ewigkeit.
Yes Ma\'am ;-)

Auch einen lieben Gruss!
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #11 am: 11.02.2011, 23:12:30 (CET) »
Ich habe die Bibel so verstanden, dass man zu Lebzeiten seine Entscheidung für Jesus zu treffen hat und es nach dem Tod dazu dann keine Möglichkeit mehr gibt.
Joh. 11,25-26 sagt es deutlich:
Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;  und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

Allerdings gibt es noch Phil. 2,10-11, wo steht, dass sich einst auch die Knie im Namen Jesus sich beugen werden, die schon unter der Erde - also tot  sind - und auch Jesus als Herrn bekennen. Allerdings steht dort auch nicht, dass sie Jesus als  IHREN (persönlichen) Herrn bekennen.
Kann man aus diesem Vers aber wegen dem Knie beugen eine Begnadigung auch nach dem Tod ableiten, oder wenn nein, warum nicht?
Hier der Vers:
..dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
« Letzte Änderung: 11.02.2011, 23:20:59 (CET) von pray »

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #12 am: 11.02.2011, 23:16:02 (CET) »
Ich glaube, ich habe die Antwort schon. Mir fällt dann doch manchmal nochmals was beim Schreiben ein:
Es heißt, es SOLLEN sich aller Knie beugen und das ist ein BEFEHL Gottes. Es geschieht also nicht aus einem liebenden Herzen heraus.


Offline Ted

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Re: Ewiges Leben
« Antwort #13 am: 13.02.2011, 21:33:37 (CET) »
Zitat
Es heißt, es SOLLEN sich aller Knie beugen und das ist ein BEFEHL Gottes. Es geschieht also nicht aus einem liebenden Herzen heraus.

Ja, das sehe ich auch so. Es ist aber weniger ein "Befehl" sondern die unweigerliche Folge, wenn die Menschen erkennen, wen sie vor sich haben.

Meine Knie beugen sich schon jetzt vor dem Herrn aller Herren, dem König aller Könige, der mir ein solch unfassbares, ewiges Geschenk durch Seine Selbsterniedrigung und qualvollen Tod am Kreuz verschafft hat. Ich WILL vor Ihm auf die Knie gehen, ich könnte weinen vor Ehrfurcht und spürbarer Liebe, die ich von meinem Herrn, Heiland und Gott Jesus Christus empfangen habe. Ich WILL.

Doch die andere Seite ist die:

Menschen, die Seine unfassbare Gnade nicht angenommen haben, werden aus einem anderen Grund, ebenso unweigerlich, vor Ihm auf die Knie gehen. Sie werden um Gnade flehen, aber zu spät. Jesus Christus wird ihnen dann sagen müssen

Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter! (Mt 7,23)

Das ist fatal, tragisch, das ist DIE Katastrophe des Lebens schlechthin.

JETZT ist Gnadenzeit, JETZT kann noch jeder, der es will, durch das Blut Jesu Christi mit Gott versöhnt werden. JETZT ist die Zeit!

Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.
(1. Pet 3,18)

Nun aber, am Ende der Welt, ist er ein für allemal erschienen, durch sein eigenes Opfer, die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil. (Heb 9,26b-28, Hervorhebung von mir)


« Letzte Änderung: 13.02.2011, 21:36:55 (CET) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Ewiges Leben
« Antwort #14 am: 14.02.2011, 21:53:04 (CET) »
Zitat
Meine Knie beugen sich schon jetzt vor dem Herrn aller Herren, dem König aller Könige, der mir ein solch unfassbares, ewiges Geschenk durch Seine Selbsterniedrigung und qualvollen Tod am Kreuz verschafft hat. Ich WILL vor Ihm auf die Knie gehen, ich könnte weinen vor Ehrfurcht und spürbarer Liebe, die ich von meinem Herrn, Heiland und Gott Jesus Christus empfangen habe. Ich WILL.

Das schönste Statement, was ich seit langem gehört habe! So schön, danke!