Autor Thema: Anfechtung und Glaube  (Gelesen 4514 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Ted

  • Administrator
  • *
  • Beiträge: 435
  • Total likes: 5
  • Dank erhalten: 6
  • Jesus Christus, mein Herr und mein Gott
    • Jesusruf.de
Anfechtung und Glaube
« am: 01.06.2008, 19:44:32 (CEST) »
Zu diesem Thema habe ich einmal den nachfolgenden Beitrag von Bernd S. gefunden

Anfechtungen und Glauben

Es ist schlimm im Ungewissen zu leben. Wir denken, z. B., an den Glaubensvater Abraham. Er war angefochten, wie wir. Wir dachten , er ist ein „Heros“ des Glaubens und ein ganz großer.
Aber wissen wir, dass er sich auch herumschlug mit Zweifeln? Die stillen und getragenen Zweifel, wo Menschen einfach in ihrem Leben ins Schwanken kommen und sagen: ich will doch glauben, aber es geht nicht mehr „so fröhlich“! Ich bin unsicher, ob ich noch unter dem Segen Gottes stehe.
Wenn wir Siege erleben, können wir Lieder singen, können wir fröhlich sein und andere „mitreißen“. Und dann kommen Tage, in denen wir meinen: was habe ich hier begonnen! Was habe ich hier geplant! Dann kommen auch die Tage und die Wochen, die uns so schwer werden, in denen wir nichts von Erfolg sehen. Wir sehen uns untüchtig und untauglich – und zweifeln.

Es wurde sicher auch dem Abraham schwer. – Ich habe in all den Jahren doch nichts erreicht, bin ein Beduine, ein Viehhirte. Und Gott hat einmal gesagt, er wolle mich zum Segen setzen. Wo denn! Es kommt doch nichts aus meinem Dienst heraus!
Es war ein großer Anfang, als er damals aufbrach aus Haram. Als er mit Gott loszog. Alle Christen werden so empfinden: was habe ich eigentlich geleistet? Was ist heraus gekommen aus der ganzen Mühsal und der Beschwernis? Wir erleben es im eigenen Leben. Wir wollten doch einmal die Sünde in unserem Leben besiegen.

Wie weit sind wir gekommen? Kämpfen wir immer noch den alten Kampf? Wir wollten doch einmal „die Welt verändern“ und wir können nicht einmal unsere Umgebung, nicht einmal unser eigenes Leben verändern. Stimmt denn das nicht, was Gott einst zu Abraham gesagt hat, dass Er aus seinem Leben etwas Großes machen will? Es ist schlimm im Ungewissen zu leben.
Was kann man denn tun? In den Zweifeln helfen uns Menschen nicht weiter. Sie können uns auch nicht stützen.

Es gibt gute Bücher! Aber sie helfen uns im Zweifel nicht weiter! Im Zweifel kann man zu Gott schreien. Und das gibt es, dass Gott – schweigt!

Es gibt Menschen, die werden mit ihren Zweifeln nicht fertig, mit ihren Fragen. Sie wollen zu Gott – und kriegen keine Klarheit! Das Besondere bei Abraham war nicht, dass er unangefochten über den Dingen steht. Nein, er war versucht wie wir!

......und plötzlich zerreisst der Himmel über Abraham. Und in einer Offenbarung redet Gott mit ihm: „Fürchte dich nicht“!

Das wünschen wir uns. Dass Gott mit uns redet. Ja, stimmt das überhaupt? Ja, das hat Gott bekräftigt durch Seinen Sohn Jesus. "Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, - du bist mein"!
Der einzige Punkt, wo Zweifel durchbrochen werden ist nicht im Grübeln der Gedanken, nicht in ewigen Diskussionen, sondern, indem ich vor Gott stehe und Sein Wort höre. Und weiss, Er hat es in Jesus vor mir bekräftigt.
Und wenn ich erkenne, mein Leben ist voller Schuld. – Das hört man oft bei Kranken, dass sie sagen: ich bin doch unter dem Fluch Gottes. Ich habe in meinem Leben das Wort Gottes oft gebrochen und war ihm untreu.
Dann dürfen wir ihm sagen: leg die Zweifel weg! Dir gilt dieses Wort, weil Jesus für dich gestorben ist.
Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist Mein!

Es ist schllimm im Ungewissen zu leben. Man muss da raus. Nur Gott kann zu uns reden. Nur Gott kann uns gewiß machen.
Anfechtungen: Abraham gibt sich nicht zufrieden. Und jetzt merken wir: Gott redet mit ihm und tröstet ihn. Da bricht es wie ein Schwall aus ihm heraus, ..........aber das stimmt doch nicht! Wenn Du mein Freund bist. Du hast mich doch geführt und gesagt: Meine Nachkommen............. Ich habe doch keine Nachkommen! Wo ist der versprochene Sohn, wo ist das „wie Sand am Meer“?

Dass sich das Wort Gottes reibt mit dem, was wir sehen, das sagt die Bibel überall: das Wort Gottes stimmt n i c h t überein, mit dem , was wir erfahren. Auch was wir betasten. Das ist ja auch der Grund, warum wir immer wieder zweifeln. Es wäre ja töricht, wenn wir das Wort Gottes an unsere Erfahrungen anpassen. Das machen heute viel und meinen damit, man müsse das Wort Gottes „umschreiben“.

Abraham hält Gott einfach seine Zweifel vor und sagt: Dann wird mein Knecht mich beerben. Nichts gegen Eliser. Aber ich habe es so verstanden, dass Dein Wort stimmt. Dein Wort wahr ist und nicht trügt.
Kämpfe deine Zweifel mit Gott durch! Im Gebet! Die Kranken, die nicht klarkommen: Was willst Du? Ich verstehe Dich nicht! Ich erkenne Deine Liebe nicht! Dann reden wir mit Gott darüber und Gott redet mit uns durch Sein Wort. Und wir werden ganz neu das Reden Gottes in unserem Leben erfahren! Wie es Abraham erfahren hat. Nicht, dass Gott das lang ersehnte Baby jetzt schenkt. Noch nicht! Gott kann warten! Mit der Geduld kann es unerträglich werden. Aber Gott sagt: Warte. Ich bin dein Schild.
So geht es auch uns, wenn wir ungeduldig auf Genesung warten. Wenn wir auf die Lösung unserer Berufsnöte warten.
Aber Gott sagt: Ich bin doch da! Wie ein Schild und die Pfeile prallen ab, - wenn du nur unter diesem Schild bist!


Dieser Beitrag stammt von Bernd S. und wurde entnommen von http://www.oekumene-live.de
« Letzte Änderung: 01.06.2008, 19:51:31 (CEST) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)