Autor Thema: Die grösste Liebesgeschichte  (Gelesen 13303 mal)

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Die grösste Liebesgeschichte
« am: 04.02.2009, 01:03:17 (CET) »
Kennst du Romeo und Julia? Die Titelhelden von Shakespeare? Nach einer Verkettung tragischer Umstände scheiden sie freiwillig aus dem Leben. Auch die Klatschpresse weiß um Liebe, Leidenschaft, Liebesaffären, Liebestragödien, Liebesabenteuer. Solange es Menschen gibt, hat es Liebesgeschichten gegeben, schöne, tragische, komische.

Wusstest du, dass auch du innig und ohne Vorbehalt von Gott geliebt wirst? Einen Liebesbrief hat er dir geschrieben. Schwarz auf weiß kannst du seine an dich gerichteten Worte in der Bibel nachlesen, z.B. in Johannes 3,16: So sehr habe ich dich geliebt, dass ich das Liebste, das ich hatte, meinen einzigen Sohn, in den Tod gegeben habe, damit du, wenn du an ihn glaubst, nicht verloren gehst, sondern ewiges Leben hast.

Der liebende Gott macht dir eine Liebeserklärung. Berührt dich das? Du irrst vielleicht ziellos und ungeliebt durchs Leben. Du sollst endlich wissen, was Gott für dich empfindet.

Wie wirst du reagieren? Ihm einen Korb geben? Ihn etwa auslachen, stehen lassen? Du kannst Gott verspotten, ignorieren, bekämpfen, aber eins kannst du nicht: Du kannst nicht verhindern, dass er dich unendlich liebt.

Gott will dich glücklich machen! Er hat die Macht, in deinem Leben alles neu zu machen. Bitte gib ihm die Chance. Verpasse nicht dein ewiges Glück. Schenke ihm dein Vertrauen. Gott sagt zu dir:

Ich liebe dich! Darum will ich dir alle deine Schuld vergeben und dich aus deiner Verlorenheit retten.

Ich liebe dich! Darum will ich dir ewigen Herzensfrieden geben und dich bleibend glücklich machen.

Ich liebe dich! Darum will ich dich für immer mit meinen starken Armen schützen, mit meinen Augen leiten, ans ewige Ziel meiner Herrlichkeit bringen.

Den Beweis seiner Liebe zu dir hat er mit dem Blut seines Sohnes und dessen Sterben am Kreuz von Golgatha besiegelt. Jesus Christus ist gestorben und wieder von den Toten auferstanden. Er lebt!

Sage von ganzem Herzen „Ja“ zu Jesus Christus, und die Liebe Gottes wird durch den Heiligen Geist in dein Herz ausgegossen. Es gibt nichts Schöneres, als sich von Gott geliebt zu wissen und Jesus Christus zum Retter und Herrn seines Lebens erwählt zu haben. Lebensfreude und das Glück des ewigen Geborgenseins in Gott sind dann dein Teil. Ihn abblitzen zu lassen heißt, bewusst den Weg in die ewige Verdammnis zu wählen. Willst du das?

Ein „Ja“ zu Gottes Angebot hört sich dann im Gebet wie folgt an: „Herr Jesus Christus, ich öffne jetzt mein Herz für deine Liebe und bitte dich um Vergebung meiner Sünden und Lebensschuld. Du sollst ab heute mein Leben bestimmen. Ich vertraue mich völlig deiner Gnade und Liebe an.“

Manfred Paul

Quelle: Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt, "Blitzlicht" 09/2008
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« Letzte Änderung: 04.02.2009, 01:09:05 (CET) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline Giggi

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #1 am: 04.02.2009, 13:13:47 (CET) »
Du sagst ja

Du sagst ja, aus Liebe sagst du vorbehaltlos Ja.
Ja zu mir, du kennst mich, dennoch sagst du Ja!
Sagst Ja und weißt doch von meinen Schwächen,
Ja, trotz allem gilt dein Versprechen,
dein Ja steht felsenfest an jedem Tag.
Ich lebe von dem Ja, das nicht an Leistung denkt,
vom Ja, das mir Vertrauen schenkt.
Ich staune: Ich hab es nicht verdient, dein Ja.
Ich sage Ja! Ich danke dir und antworte mit Ja.
Ja, Herr, zu dir. Ich wage es, denn du sagst Ja!

Text: Danny Plett /Deutsch: Christoph Zehendner

Wie deutlich sagt Gott JA zu uns und wie zögernd kommt von uns nur TJA!  :\'(
« Letzte Änderung: 04.02.2009, 14:05:19 (CET) von Brigitte_Braun »
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!

Offline Ted

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #2 am: 04.02.2009, 14:06:52 (CET) »
Bei den Menschen heisst es "ich liebe dich, weil..." - bei Gott "ich liebe dich OBWOHL!"

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5,8)

Menschliche Liebe beginnt, wenn gewisse Vorraussetzungen gegeben sind - Gott hat uns schon immer geliebt, denn Er hat uns aus und für die Liebe erschaffen:
Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. (Psalm 139, 13-16) - und so spricht der HERR: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31, 3)

Menschliche Liebe kann aufhören, wenn die Vorraussetzungen ("weil") dafür weggefallen sind, Gottes Liebe hört nie auf:
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebräer 13,8)

Gott kann gar nicht anders als lieben, denn Gott ist die Liebe. (1. Johannes 4,8b)

Menschliche Liebe mag sich wandeln durch allerlei Lebensumstände, geänderte Sichtweisen oder auch nur Hormonschwankungen - nicht so bei Gott, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. (Jak 1,17b)

Und wenn auch eines Tages Himmel und Erde vergehen,
Die Liebe hört niemals auf... (1. Korinther 13,8a)
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline Giggi

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #3 am: 07.02.2009, 20:23:17 (CET) »
Gott Ist Liebe
Ich glaube an Gott
Ich glaube an die Liebe
Diesen  G l a u b e n
habe ich nicht von einem Bischof oder einem Theologieprofessor  gelehrt bekommen, sondern von den beiden phantastischsten Menschen, die ich jemals gekannt habe, von meiner Mutter und meinem Vater.

Für die "menschliche" Liebe gibt es eine ganz einfache Regel:
IM WESENTLICHEN EINHEIT
IM ZWEIFELHAFTEN FREIHEIT
IN ALLEM: LIEBE
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!

Offline klaus 46

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #4 am: 02.06.2009, 12:18:53 (CEST) »
Ihr seid gut,--es ist fast wie bei einer Zeltmission,wo man Unwissenden von der großen Liebe Gottes erzählt,wie unvermeidlich der ewige Tod ist,wenn man nicht das Rettungswerk des Herrn annimmt.-Die unendliche
Liebe Gottes,seine ausgestreckte Hand,die Er dem verlorenen Sünder reicht.Und wenn man angenommen hat????
und zu den bitteren Wassern kommt.....ist man nicht der Welt gestorben und will nur dem Herrn folgen??..plötzlich sind sie da, die Ketten, die eigene Erbärmlichkeit,die Bindungen die Rückfälle.Ich bin Spieler und auch alkoholgefährdet und sonst noch..--Und da soll ich trotzdem geliebt sein??
"Tuet von euch wer einen unordentlichen Lebenswandel führt."
Der Beginn einer großen Liebe ist immer schön.Un der Alltag,die Stol-
persteine,die gefällige Versuchungen,die abermalige Rückkehr und immer noch geliebt zu werden??---das alles gehört auch hierher ein Wegweiser für den Alltag.--Wahrscheinlich tue ich euch Unrecht,denn darüber wird wohl in anderen Beiträgen geschrieben.Ich bin hier gelandet,weil ich vom Administrator eine Auskunft bezüglich des Zugangs zu den Kleinoden von h.c.Spurgeon haben wollte,un nachdem
ich das hier las,mußte ich einfach antworten.Ich denke mit der Liebe allein ist es nicht getan;sondern geht einher mit einer Verhaltensänd-
erung,die ich leider nur hin und wieder bei mir feststelle.
Meine stille Hoffnung ist "stehet fest ,und sehet zu,was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird"(2.Moses 14,13).
-Wer will,kann mich ja unter--ruhrratte---auf skype,erreichen.
  klaus

Offline Ted

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #5 am: 03.06.2009, 00:26:06 (CEST) »
Lieber Klaus,

willkommen im Forum. Ich wünsche Dir wie uns einen vom Herrn Jesus gesegneten Austausch!
Deine Worte wirken ernsthaft auf mich, und so möchte ich ernsthaft darauf eingehen.

Zitat
Ihr seid gut,--es ist fast wie bei einer Zeltmission,wo man Unwissenden von der großen Liebe Gottes erzählt,wie unvermeidlich der ewige Tod ist,wenn man nicht das Rettungswerk des Herrn annimmt.-Die unendliche
Liebe Gottes,seine ausgestreckte Hand,die Er dem verlorenen Sünder reicht.Und wenn man angenommen hat????
Wir sind nicht gut, allein Gott ist gut, von dem wir hier reden. Naja, ich weiss ja, wie Du\'s meinst...
OK, das was DU hier schreibst ist richtig, genauso sehe ich das. Nun aber zu Deinen 4 Fragezeichen: Ja, es ist so, wenn man das vom Herrn Jesus am Kreuz vollbrachte Heilswerk zu Rettung persönlich angenommen hat, ist man definitiv errettet. Ohne weitere Eigenleistung. So sagte es Jesus auch zu dem Schächer neben sich am Kreuz. Ohne Wenn und Aber. Wer immer den Namen der Herrn [Jesus] anrufen wird, der soll errettet werden. So steht\'s geschrieben (Apg 2,21)

Und dann?
Zitat
und zu den bitteren Wassern kommt.....ist man nicht der Welt gestorben und will nur dem Herrn folgen??..plötzlich sind sie da, die Ketten, die eigene Erbärmlichkeit,die Bindungen die Rückfälle.Ich bin Spieler und auch alkoholgefährdet und sonst noch..--Und da soll ich trotzdem geliebt sein??
"Tuet von euch wer einen unordentlichen Lebenswandel führt."
Ich finde Deine Offenheit und Ehrlichkeit ausserordentlich gut. Jesus auch. Denn Er erwartet von uns nichts als Aufrichtigkeit. Du leidest unter Deinem Fleisch, dem alten, natürlichen Menschen genauso, wie ich und alle anderen Geschwister im Herrn Jesus - ebenso, wie auch Paulus:
So finde ich nun das Gesetz, daß mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. (Römer 7, 21-23)
Paulus kommt zum Fazit
Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? (Römer 7, 24)
und seiner Lösung
Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde. (Römer 5, 25)
Paulus schreibt weiterhin:
Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt. (Galater 5,17)
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! (1.Korinther 15, 57)
Das ist es also, was uns Kinder Gottes umtreibt, es ist ein Kampf, der Kampf des Fleisches gegen den Geist Gottes. Dieser Kampf ist uns verordnet (siehe Hebräer 12, 1ff!), denn dadurch will Gott seine Kinder erziehen, und Kinder Gottes dürfen wissen, dass der, der in uns angefangen hat das Gute Werk, der wird\'s auch vollenden! (siehe Philiper 1, 6).

Diesen Kampf kennen Weltmenschen nicht, sie gefallen sich in ihren vermeintlich guten Werken. Wo aber der Geist Gottes Wohnung nimmt, ist dieser Kampf unvermeidlich und somit ist dieser Kampf sogar ein Indikator für die Anwesenheit des Geistes Gottes.

Zitat
Der Beginn einer großen Liebe ist immer schön.Un der Alltag,die Stol-
persteine,die gefällige Versuchungen,die abermalige Rückkehr und immer noch geliebt zu werden??---
Ja, immer noch von Gott geliebt zu werden! Gottes Liebe ist bedingungslos und hört nie auf (siehe 1. Korinther 13), Er hat uns schon geliebt,als wir noch Sünder waren (siehe Römer 5,8), und erst recht, wenn wir durch Christus die Kindschaft erlangt haben. Im Gegensatz zu menschlichen Vätern (oder auch Müttern) wird Gott seine Kinder niemals (!) verstossen.

Zitat
---das alles gehört auch hierher ein Wegweiser für den Alltag.--Wahrscheinlich tue ich euch Unrecht,denn darüber wird wohl in anderen Beiträgen geschrieben.
Die rechte Wegweisung für den Alltag findest Du mit Sicherheit in der Bibel. Wenn auch wir hier dazu beitragen können, indem wir Deinen Blick auf das Wort Gottes, den Herrn und Heiland Jesus Christus lenken können, freut es mich sehr!

Zitat
Ich bin hier gelandet,weil ich vom Administrator eine Auskunft bezüglich des Zugangs zu den Kleinoden von h.c.Spurgeon haben wollte
Habe wieder mal per Google nachgeschaut, aber ausser Shops nichts gefunden. Vielleicht ist es doch nötig, einmal ein paar Euro in ein Buch zu investieren. Oder weiter zu googeln. Jedenfalls freue ich mich, dass Du hier "gelandet" bist und hoffe, dass es Dir zum Segen wird...

Zitat
un nachdem ich das hier las,mußte ich einfach antworten.Ich denke mit der Liebe allein ist es nicht getan;sondern geht einher mit einer Verhaltensänd-
erung,die ich leider nur hin und wieder bei mir feststelle.
Doch, es ist mit der Liebe getan, denn wer liebt, hat das Gesetz erfüllt (siehe Römer 13, 8). Jesus Christus hat vollkommen geliebt und somit das Gesetz vollkommen erfüllt. Für uns. Damit ist es getan. Vollbracht. Bezahlt.
Ja, die Verhaltensänderung, die Sinnesänderung, die tut uns allen Not! Ich wünsche mir das auch für mich. Ich aber vertraue darauf, dass mein Herr Jesus mich zu dem macht, was Er will das ich bin. Er ist der Töpfer, ich bin der Ton (siehe Römer 9, 19-23, hierzu auch Jesaja 45, 9)

Zitat
Meine stille Hoffnung ist "stehet fest ,und sehet zu,was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird"(2.Moses 14,13).
Wenn Deine Hoffnung Jesus Christus ist, und diese Hoffnung feststeht, dann bist Du auf genau dem richtigen Weg!

Ich grüsse Dich mit einem meiner persönlichen Leitverse:
Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird\'s wohl machen. (Psalm 37, 5)

Sein Friede sei mit Deinem Geiste!
Ted
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline klaus 46

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #6 am: 03.06.2009, 04:52:17 (CEST) »
Halleluja,
Lieber Ted
herzlichen Dank für die prompte Erwiederung,die ich als E-Meile nich sofort gelesen habe,aus Furcht vor unangenehmer Mitteilung.
Nimm es bitte nich persönlich-------------für mich ist Deine Antwort die
Fortsetzung des Bisherigen(nämlich"die größte Liebesgeschichte")--
Die angeführten Bibeltexte sind mir bekannt."Es ist vollbracht"-weiß ich auch.Der Schächer (und wir)müßen nichts dazutun.Der Herr Jesus hat unsere Schuld(Sünden)auf sich genommen.--weiß ich alles--
Und doch; hat man jemals gelesen,daß der verlorene Sohn wieder ab-
gehauen ist??Nein er blieb in seines Vaters Haus.
An ihren Früchten ......
Un ich?? Unfähig die eigene Bude in Ordnung zu Halten,geschweige denn vom eigenen Leben.
Und Du Ted kommst mir mit Liebe und der Bibel.Du weißt aber auch,
daß es in der Bibel Texte gibt,die einen verzweifeln lassen.
Es ist spät geworden un ich beginne den Faden zu verlieren,will mich aber noch bedanken Ted für Deine Anteilnahme,und Korrespondenz mit Dir.
Manchmal komme ich mir vor,wie ein ungeliebtes Heimkind,das kratzt
und beißt um rauszukriegen ob hinter der freundlichen Fassade nur höfliche Umgangsformen oder tatsächliche Liebe steckt.-Aber was soll das--verdient habe ich(obwohl Werke fehlen) genau so wenig wie M.Luther oder Paulus.Und doch meine ich noch ganz viel dazu tun zu müßen.
Ein klitzekleiner Trost ist mir der Satz"ein jegliches nach seiner Art".
Unter Pastor Busch in Essen bin ich groß geworden um dann über 40 Jahre fremd zu gehen.Jetzt muß ich kleine Schritte machen und darf mich nicht mit gewaltigen Predigern messen.
Wie gesagt,es ist spät geworden,die Vögel beginnen ihren Morgengruß
und mir mangelt die Konzentration.Deshalb,mäglicherweise,etwas konfus zum Schluß.
Gute Nacht Ted

Offline Ted

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #7 am: 04.06.2009, 22:52:03 (CEST) »
Ja, lieber Klaus,

Zitat
für mich ist Deine Antwort die Fortsetzung des Bisherigen(nämlich"die größte Liebesgeschichte")--
Genau darum geht\'s doch. Das ist der Kern des Evangeliums und betrifft uns alle. Daher kann ich auch nichts anderes sagen. Gott geht es vom Wesen her um nichts als Liebe.

Zitat
Die angeführten Bibeltexte sind mir bekannt.
Das freut mich sehr!!! Doch glaubst Du sie auch? Hast Du sie nur im Kopf, oder erfüllen sie Dein Herz - verlässt Du Dich vollkommen darauf?

Zitat
Manchmal komme ich mir vor,wie ein ungeliebtes Heimkind,das kratzt und beißt um rauszukriegen ob hinter der freundlichen Fassade nur höfliche Umgangsformen oder tatsächliche Liebe steckt.-
Hinter welcher Fassade? Der meinen/unseren oder allgemein der von Christen?
Eins ist klar: Gott hat sich keine "Fassade" aufgesetzt. Er hat sich in Wort (Bibel seit AT) und Tat (NT) in seinem Sohn Jesus Christus offenbart. Und darauf sollten wir unser Augenmerk richten.

Nun verstehe ich auch, warum Dir das Buch von Spurgeon "Kleinode" so wichtig ist. Darin geht es lauf Beschreibung um die Verheissungen ("Gutscheine") Gottes. Ein wunderbares Thema. Die Bibel ist voll von Verheissungen Gottes. Sowohl für die, welche von Ihm getrennt sind ("Sünder"), als auch für die, die mit Ihm versöhnt sind ("Gerechte" = "Kinder Gottes").

Wunderschön sind die Verheissungen natürlich in erster Linie für Seine Kinder. Denen verheisst Gott, dass Er sie bedingungslos liebt und sie ewig bei sich leben lassen wird (hier gebe ich keine Bibelstellen an, es sind sehr viele...).

Zitat
Aber was soll das--verdient habe ich(obwohl Werke fehlen) genau so wenig wie M.Luther oder Paulus.Und doch meine ich noch ganz viel dazu tun zu müßen.
Ja, wir hätten alle den ewigen Tod, die ewige Trennung von Gott verdient. Ausnahmslos. Wir sind allein aus Gnade gerechtfertigt, ohne Zutun von Werken, allein durch das Blut Christi (siehe Römerbrief, insbesondere Kapitel 7-9, u.v.m.).

Von Luther will ich hier nicht reden, aber Paulus sagt von sich selbst, dass er unter den Sündern der erste (grösste) war (siehe 1. Timotheus 1 15). Saulus, der blindwütige Verfechter des Gesetzes, der viele von den ersten Christen ans Messer lieferte, wurde, nachdem ihm der Herr Jesus erschienen war, zu Paulus, dem Apostel der Gnade.

Ja, auch Paulus lebte, und das wusste er zu gut, und bekannte das auch stets, allein von der Gnade. Er war kein besserer Mensch als Du oder irgendjemand anders, aber Jesus hat ihn mächtig gebraucht.

Und darum gehts im Evangelium: Sünder sind aufgerufen, zu dem Herrn Jesus zu kommen, kein Mensch ist besser oder schlechter (bei Gott auch nicht besser oder schlechter angesehen!), und wenn sie vor Ihm kapitulieren, ihre Sündhaftigkeit und Unfähigkeit zum Tun des Guten eingestehen, sich Ihm gänzlich ausliefern, wird Er sie zu dem machen, wozu Er sie schon seit jeher machen wollte.

So sagt es Paulus: Das ist gewißlich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, daß Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. (1. Timotheus 1 15)

Und es steht nirgendwo in der Bibel, dass Gott von den Menschen erwartet, dass sie sich selbst besser, ja vollkommen  machen. Im Gegenteil Gott weiss und sagt, dass wir das nicht können.

Jemandem wohlgesonnen zu sein, der den eigenen Vorstellungen entspricht, einem angenehm ist, das ist nichts besonderes. Und dann auch noch Liebesgefühle zu haben, ist fast selbstverständlich. Das ist aber noch keine Liebe (agape), das ist einfach nur Freundschaft (phileo oder eros).

Wie Jesus mit seinem gesamten Leben bewiesen hat, ist göttliche Liebe (agape) etwas ganz anderes:
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5,8)

Diese göttliche Liebe ist in 1. Korinther 13 beschrieben. Dieses Kapitel ist nicht etwa als ein Forderungskatalog an uns Menschen zu verstehen, den wir erfüllen müssen, um vor Gott gerecht zu werden, vielmehr sehen wir darin, was uns Menschen von Gott unterscheidet (wie auch die Bergpredigt).

Doch Gott will es nicht dabei belassen - Er selbst will uns dahingehend verändern, und nur Er kann das.
Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, daß sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. (Römer 8,29), und ich bin darin guter Zuversicht, daß der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird\'s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.  (Philipper 1, 6)

Lieber Klaus, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein (siehe 1. Johannes 3,2, Hervorhebung von mir)
Wir werden Ihm gleich sein, nicht weil wir das selbst machen können, sondern weil Er uns dazu machen wird. Das ist der himmelweite Unterschied zur Lüge der Schlange im Paradies (siehe 1. Mose 3,5)! Denn ohne Ihn können wir nichts tun (siehe Joh, 15,5) das Gott gefallen könnte. Nur Er selbst kann uns dazu fähig machen, denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. (Epheser 2,10, Hervorhebungen von mir)

Schau nicht so sehr auf Dich und dein Unvermögen, schau vielmehr auf den allmächtigen Herrn Jesus, den Seine Kraft ist in unserer Schwachheit mächtig.
Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. (2. Korinther 12, 9) Anmerkung: diese Worte sagte Paulus angesichts seines "Stachels im Fleisch", und daraus lässt sich einmal mehr ersehen, dass es bei ihm auch noch als Christ, ja, als Gesandter Gottes (=Apostel), noch Probleme mit seinem natürlichen/alten Menschen ("=Fleisch") gab, unter denen er sehr litt, denn der Satan ("Verkläger") griff ihn deswegen sehr hart an. Doch Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt. (Römer 8,33+34) - lies hierzu auch bitte noch 1. Johannes 2,1 und Hebräer 7,25

Klaus, Du kannst Dir gewiss sein, dass Gott Dich gemäss der Ihm wesenseigenen Liebe vollkommen und bedingungslos liebt - zumal wenn Du sein Kind bist.

So wünsche ich Dir ganz herzlich Gnade und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserm Heiland!
 

Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline klaus 46

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #8 am: 05.06.2009, 01:14:43 (CEST) »
Lieber Ted,
ich will jetzt gar nich Stellung zu Deinem ganzen Brief nehmen.Nur eine Antwort soll es sein,ein Dankeschön,fast zum Weinen so herrlich.
Ich will jetzt erstmal nur sagen,daß ich Dir zustimme -generell.Auch ,daß es wohl vom Kopf noch nich ins Herz gerutscht ist.-Für Andere gilt das Alles vorbehaltlos--Die Sicherheit der Gotteskindschaft,oder des errettet seins habe ich nicht--die Hoffnung schon.
Du weißt,daß ich 40 Jahre untreu unter fremden Joch war-freiwillig-,dann
begann ich den Herrn zu suchen,über W.Heukelbach,denn ich war ja 1/2
wegs gut und außerdem gläubig.Es ging nicht,ER war nicht zu finden.
(wo kommen die Lücken her?-kann sie nicht korrigieren)
Mittlerweile war die Ehe kaputt und Jahre später durch "outsourcing"
mein Arbeitsplatz futsch und nicht lange drauf auch meine Abfindung verspielt.----
So,und eines Abends nach einer Spielextase wollte ich meinen Koffer
packen,ab zur Psychatrie,sagen :"da bin ich sperrt mich ein,sonst passiert was."---Stattdessen schlug ich meine Bibel auf und zu meiner
Überraschung las ich als erstes "und niemand kann sie aus meiner Hand reißen"---das war just der Text,den mir der damalige Leiter in seinem letzten Brief an mich schrieb,nachdem ich mich auch von den
Brüdern entfernt hatte.Ein Sünder,endlich ,ein Sünder der fertig ist mit seinem Leben--die Karre gegen die Wand gefahren.Kein Psychia-  
ter,kein Freund,kein nix kann helfen.Nur der Herr Jesus allein.---
Auf die Knie bin ich gefallen und habe gebetet,gedankt und geheult.
Das ist 5 Jahre her.Die Freude,nun einen Herrschaftswechsel vollzogen
zu haben,fleißig in den Gottesdienst zu gehen,eine Gemeinde zu haben und den Herrn Jesus öffentlich zu bezeugen,-ja so habe ich mir das vorgestellt.-----Was meinst Du ?-Du ahnst wohl das Unvermeint-
liche.Mat.14,45..."und nimmt zu sich sieben andere Geister,die ärger sind denn er selbst.und wenn sie hineinkommen,wohnen sie allda,und es wird mit demselben Menschen hernach ärger,denn es zuvor war.."
Von wegen Bekennermut,und ab jetzt nur noch den geraden,steinigen Weg.Und in den Tiefpunkten den Satz vor Augen "ach daß du heiß oder kalt wärest,so aber werde ich dich ausspeien".Dann die Depression und Erstarrung in Lethargie---nein alles nicht so lustig.
"mein Sohn ,achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht wenn du von Ihm geschlagen wirst".....weiter..."Er hat mich wachsen lassen im Lande meines Elends"---So erlebe ich mich zur Zeit
--nach den Fleischtöpfen nun bittere Wasser (mara) und Wüste-------
und wenn ich nun in mich hinein horche ,so meine ich ,daß es für mich
auch eine Feuer-und Wolkensäule gibt.
So Ted,nun weißt Du auch weshalb ich vor Freude heulen könnte.Ich bin so froh über Deine (Du weißt,daß nicht Du es bist,Du bist ein Werk
zeug des Herrn Jesu),über Eure Behandlung,und auf dieses Forum ge-
stoßen zu sein.
Zweifel,an meiner Aufrichtigkeit habe ich,da ich leicht Begeisterungs-
fähig bin.So will ich schnell eine fußläufige Gemeinde finden ,denn der Wagen ist auch weg.(Nein,keine Faulheit--das Knie macht Probleme).
Gemeinschaft mit Brüdern und Schwestern .
So,Ted,das war´s erstmal.--Gelobt sei Gott in der Höhe.
                                                              

Offline klaus 46

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #9 am: 05.06.2009, 12:08:36 (CEST) »
eigentlich wollte ich schon längst in Bochum sein;das muß warten.
Habe zum wachwerden den Rechner angemacht,eure seiten aufgeschlagen,kommentiert-nu is die Müdigkeit weg--deshalb kurz zu Dir,
   Lieber Ted,
über Spurgeon hat der junge Theologe W.Busch das AT in neuem Licht gesehen.-(nachzulesen in Spuren zum Kreuz)--woraufhin ich im Netz c.h.
Spurgeon fand.-Viele Predigten-Bibelauslegungen-etc. und besonders eben seine Kleinode,das sind Texte aus der Bibel mit Kommentar,für jeden Tag.Das wurden dann meine Herrenhuter Losungen.--Und diese Seite war mir nicht mehr zugänglich.So und was die von Dir erwähnten Gutscheine betrifft-da muß ich passen-kenne ich nich--es
geht auch nich um Kleinode allein(wie Du mir rietest kann ich die ja kaufen---nein die Spurgeon seite bietet mehr.
Im Mai habe ich mir den Tagestext gespeichert und will ihn Dir/Euch zur Kenntnis bringen,wie kraftvoll Gottes Wort gepredigt wurde.

5.Mai
"Der Herr,dein Gott,wird dein Gefängnis wenden"  5.Moses 30,3
  
"Gottes eignes Volk kann sich durch Sünde in Gefangenschaft verkau-
fen.Eine sehr bittere Frucht ist dies,aus einer ungemein bitteren Wurzel.Was für eine Knechtschaft ist es,wenn ein Kind Gottes unter die
Sünde verkauft ist,in Ketten von dem Satan gehalten,seiner Freiheit beraubt,seiner Macht im Gebet und seiner Freude am Herrn!Laßt uns  wachen,damit wir nicht in solche Knechtschaft kommen;aber wenn uns
dies schon wiederfahren,so laßt uns keineswegs verzweifeln.
Wir können nicht auf immer in Sklaverei gehalten werden.Der Herr Jesus hat einen zu hohen Preis für unsere Erlösung bezahlt,als das Er uns in des Feindes Hand lassen sollte.Der Weg zur FReiheit ist:"kehre
wieder zu dem Herrn,deinem Gott"Wo wir zuerst Heil fanden,werden wir es wiederfinden.
Wenn wir am Fuße des Kreuzes Christi unsere Sünden bekennen,so werden wir Vergebung und Befreiung finden.Überdies will der Herr,daß
wir seiner Stimme gehorchen in allem,das Er uns geboten hat,und wir
müßen dies von ganzem Herzen und von ganzer Seele thun,dann soll unsere Gefangenschaft ein Ende haben.
Oft wird Niedergeschlagenheit des Geistes und großes Elend der Seele
von uns genommen,sobald wir unsere Götzen verlassen und im Gehorsam vor dem lebendigen Gott uns beugen.Wir brauchen keine
Gefangenen zu sein.Wir können zu Zions Bürgerschaft zurückkehren
und das rasch.Herr wende unser Gefängnis."

Da brauche ich Dir wohl nicht mehr zu sagen.Das die Bibel voller Schätze ist-,ja Gottes Wort voller Kraft,allein mir geht es so,daß ich einen "spürhund" einen,na sagen wir ruhig ,einen Prediger brauche,
blind wie ich bin.
Es grüßt vielmals,Klaus

Offline Ted

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Re: Die grösste Liebesgeschichte
« Antwort #10 am: 05.06.2009, 16:19:43 (CEST) »
Lieber Klaus,

zu deinem vorletzten Schreiben
Zitat
Für Andere gilt das Alles vorbehaltlos--Die Sicherheit der Gotteskindschaft,oder des errettet seins habe ich nicht--die Hoffnung schon.
Nein, das gilt nicht nur für "die anderen", das gilt für ALLE, so auch für Dich. Vorbehaltlos. Ich kenne diese Deine Sichtweise jedoch zu gut. Auch ich habe das schon erfahren und kenne etliche, denen es so geht. Dass Du die Gewissheit der Kindschaft nicht empfindest, ist tragisch. Hier fehlt Dir das, was Dich im Sinne Jesu wahrhaftig frei macht. Du bist noch nicht zu dem durchgedrungen, wovon Jesus spricht, dass der Geist der Wahrheit, den Er den Seinen senden wird, wahrhaftig frei macht (Joh 16,13 + 8,32 + 8,36). Mit dem Ergebnis, dass Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind. (Römer 8,16)

So fehlt Dir auch die Freude in dem Herrn Jesus, und daraus wiederum folgt
Zitat
Von wegen Bekennermut,und ab jetzt nur noch den geraden,steinigen Weg.Und in den Tiefpunkten den Satz vor Augen "ach daß du heiß oder kalt wärest,so aber werde ich dich ausspeien".Dann die Depression und Erstarrung in Lethargie---nein alles nicht so lustig.
Das ist gewiss nicht lustig, das ist eine grosse Qual.

Aus allem, was ich bisher von Dir gelesen habe, folgere ich, dass Du den Herrn Jesus als Deinen Herrn und Heiland angenommen hast. So rede ich jetzt zu Dir als zu einem Kind Gottes.

Du kannst es im Grunde (noch) nicht fassen, dass die biblischen Verheissungen des Angenommenseins (auch) für Dich gelten. Sie haben jedoch für Dich volle Gültigkeit. Hierzu möchte ich Dir zwei Sachverhalte vor Augen führen.

Als erstes fällt mir das Gleichnis vom Sohn ein, der sein Vaterhaus verlassen hat, sich sein Erbe auszahlen liess und alles in der Fremde verprasst hat. Dann, in der grössten Not besinnt er sich. Er demütigt sich und geht zu seinem Vater zurück, und wenn\'s als der letzte Schweinehirte sein soll.
Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küßte ihn. (Lukas 15,20)
Das ist die biblische Wahrheit über den himmlischen Vater: er läuft den Menschen entgegen!!! Er nimmt sie unter allen Umständen vorbehaltlos an und setzt sie wieder in den ihnen von Ihm zugedachten Stand ein.

Und daraus folgt der zweite Sachverhalt: das ist Seine grösste Freude, wenn ein Mensch reumütig zurück in Seine Arme kommt! Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. (Lukas 15,7)

Das sagt der Geist, der uns in ALLE Wahrheit leiten will und wird (siehe Johannes 16,13). Und die Wahrheit macht uns frei.
Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. (Johannes 8, 31+32)

Das ist es: an Seinem Wort bleiben! Verlass Dich auf Sein Wort! Sein Wort sagt, dass Jesus gekommen ist zu suchen, was verloren ist und Sünder selig zu machen (Lukas 19, 10; 1. Titus 1,15).

Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! (Römer 8,15)

Bitte, Klaus, überlege Dir das alles, bewege es in Deinem Herzen, ich meine, es trifft voll auf Deine Geschichte zu, wie ich sie gelesen habe. Nimm das alles als für Dich gültig an, ohne Wenn und Aber. Glaube nur Seinem Wort, dann wirst Du glückselig werden. Amen.

Der Friede Gottes sei mit Deinem Geist!
« Letzte Änderung: 05.06.2009, 16:23:15 (CEST) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)