Autor Thema: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?  (Gelesen 11432 mal)

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Offline pray

Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« am: 10.11.2011, 23:32:04 (CET) »
Bei einigen evangelistischen Veranstaltungen wird ein Eintrittsgeld erhoben und ich verstehe das einfach nicht.

Ein aktuelles Beispiel ist dies:
Ein Künstler, der mit seinen Musikeinlagen durch eine TV-Serie berühmt wurde und sich bekehrt hat, verbindet seine Gabe (Musik machen) mit einer Evangeliumsverkündigung in verschiedenen christlichen Gemeinden.  So weit, so gut.
Erhoben wird in meiner Gemeinde dafür ein Eintrittsgeld von 8 Euro. Hiervon wird ein Teil zur Deckung der Gemeindeausgaben verwendet. Es werden kleine Imbisse und Getränke gereicht nach der musikalischen Show und die Gemeinde soll ein wenig so dekoriert werden, wie der Künster aus dem TV bekannt wurde. Der Rest geht an den Künstler/Evangelisten. Ob er das für seine Auslagen verwendet oder spendet, weiß ich nicht. Ob meine Gemeinde finanziell so gut bestückt ist, dass sie Essen und Trinken aus Gastfreundschaft gratis anbieten könnte oder sollte, weiß ich auch nicht.

Eingeladen ist jeder, der kommen mag. Manche Leute, die ihn nur aus dem weltlichen TV kannten, werden wohl über sein Zeugnis über seinen Glauben überrascht sein.

In der Bibel hat uns Paulus ein Vorbild hinterlassen, dass er sich bemüht hat, durch eigenen Arbeit seinen Lebensunterhalt sicher zu stellen...wenn gleich wir wissen, dass ein Arbeiter seines Lohnes wert ist.

2. Thess. 3,7-8: Denn wir haben nicht unordentlich bei euch gelebt, haben auch nicht umsonst Brot von jemandem genommen, sondern mit Mühe und Plage haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, dass wir dazu nicht das Recht hätten, sondern wir wollten uns selbst euch zum Vorbild geben, damit ihr uns nachfolgt.

Und im 3. Johannesbrief Vers 7 steht: Denn um seines Namens willen sind sie ausgezogen und nehmen von den Heiden nichts an.

Und der Frage nach den Eintrittsgeldern schließt sich dann auch gleich die Frage an, warum christliche Bücher, die doch weiterhelfen sollen, oft soooo teuer sein müssen. Ich würde mich nicht trauen, für ein Buch, was ich im Geist Gottes geschrieben hätte, mehr als den Herstellpreis zu nehmen. Das selbe für eine christliche CD, wenn ich die Gabe des Liederdichtens und Singens hätte, um damit Gott zu loben oder einfach Mut machende Lieder zur Freude weiterzugeben. Oder sehe ich das zu einfach oder verkehrt?








Offline Ted

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Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #1 am: 11.11.2011, 00:51:44 (CET) »
Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen. Mir fallen hier sofort 3 Worte auf.
1. Eintrittsgeld: nur wer zahlt, darf teilnehmen.
2. evangelistisch: die Verkündigung der Heilsbotschaft Jesu Christi.
3. Veranstaltung: eine Zusammenkunft von Menschen zu einem festgelegten Zweck.

Beginnend bei 3. über 2. zu 1. komme ich zur Schlussfolgerung:
Zum Zwecke der Verkündigung der Heilsbotschaft werden nur Menschen zugelassen, die Geld dafür ausgeben.

Das halte ich für falsch. Das Hören des Evangeliums darf nicht abhängig gemacht werden von Geldzahlungen.
Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch. (Mt 10,8)

Die Bibel sagt aber auch, der Arbeiter ist seines Lohnes wert (siehe Lk, 10,7) und auch Paulus spricht davon, dass Verkündiger des Evangeliums aus ihrem Tun einen Anspruch auf Lebensunterhalt haben.  So hat auch der Herr befohlen, daß, die das Evangelium verkündigen, sich vom Evangelium nähren sollen. (1. Kor 9,14)

Paulus arbeitete in seinem erlernten Beruf als Zeltmacher, um für sich und seine Gefährten auf den Missionsreisen den Lebensunterhalt zu bestreiten (Apg 18,3; 20,34; 2. Thes 3,8). Schliesslich ermahnt Paulus auch und setzt eure Ehre darein, daß ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, damit ihr ehrbar lebt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid. (1. Thess 4,11+12)

Zitat
Das selbe für eine christliche CD, wenn ich die Gabe des Liederdichtens und Singens hätte, um damit Gott zu loben oder einfach Mut machende Lieder zur Freude weiterzugeben.
Als Musiker, der von seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, kann ich hierzu etwas aus eigener Erfahrung/Sichtweise sagen: Recording, Produktion und Fertigung von CDs kostet sehr viel Zeit und Geld. So habe ich auch für meine CD "Jesus Christus" Geld verlangt (man kann die Titel der CD "Jesus Christus" seit geraumer Zeit auch gratis herunterladen).

Ich habe schon in vielen Gemeinden und allerlei anderen Gelegenheiten gespielt, ohne Geld dafür zu "verlangen". Manchmal wurde mir dann etwas gegeben oder ich hatte Einnahmen durch den Verkauf von CDs.

Es darf aber nicht sein, dass Menschen für "evangelistischen Veranstaltungen" zur Kasse gebeten werden. Es muss jedem Menschen freigestellt sein ohne Kosten das Evangelium zu hören. Die "Frohe Botschaft" ist nicht verkäuflich.

Wer aber etwas geben will (oder seine Zeit dafür einsetzen will), dem ist das freigestellt. Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. (2. Kor 9,7)

Also: keine Eintrittsgelder für evangelistische Veranstaltungen!
[...und auch keinen "Mitgliedsbeitrag" in Gemeinden (Kirchensteuer)]
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Offline pray

Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #2 am: 12.11.2011, 00:36:06 (CET) »
Danke für die Antwort und das Hinzufügen von Bibelstellen.

Jetzt steht da auch noch, dass man die frohe Botschaft nur für ein Eintrittsgeld hören kann - krass!...aber stimmt ja!, ich sehe das auch so, aber ich habe es aufgegeben, gegen Wände zu laufen. Ich habe schon mal ein bisschen nachgefragt...ganz vorsichtig und mir wurde gesagt, dass ein Verkünder ja schließlich auch Ausgaben und Auslagen hat. Ich weiß dazu nichts mehr zu sagen.
Und es könnte auch sein, dass der Musikevangelist den Teil seines Eintrittsgeldes selbst in ein evangelistisches eigens unterstütztes Projekt fließen lässt. Dazu habe ich dann auch keine Meinung mehr.

Bevor ich von dem Eintrittsgeld wusste, habe ich für einen Dienst an diesem Tag dort fest zugesagt. Nun bleibt es dabei...mal sehen, wie diese aufwändige Sache dann wird. Mir kommt es so vor, dass bei Evangelisationsveranstaltungen leider meistens weitaus mehr Christen da sind, als Leute, die Christus nicht kennen.

Wo ist denn deine CD zu hören? Was kostet die?




Offline pray

Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #3 am: 12.11.2011, 00:51:47 (CET) »
Hab die Lieder gefunden (den Preis noch nicht) ...ist schön, wenn man weiß, dass da jemand etwas zu sagen bzw zu singen hat, der Gott wirklich lieb hat und in seinem Geist ist.
 (Edit wegen der Liederfrage oben ging leider nicht)

Offline Ted

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Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #4 am: 13.11.2011, 00:09:53 (CET) »
Hier noch weitere Gesichtspunkte / Gedankenanstösse zu diesem Thema:
http://www.jesusruf.de/index.php/schriftpublikationenmenu2/denkanstoesse/207-spendenaufrufe
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Offline pray

Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #5 am: 13.11.2011, 20:18:48 (CET) »

Ich verstehe das eigentlich alles auch so, auch wie es in dem Link gesagt ist. Generell würde ich auch meinen, dass ich einen Auftrag für Gott nur beginnen sollte, wenn ich auch die nötigen Mittel habe - und nicht Andere bitten muss oder sogar zuletzt noch Schulden mache, um eine Sache durchzuführen.
Ich habe gerade ein bisschen Nehemia und Esra gelesen, wo es um den Aufbau der Stadtmauer und des Tempels ging und kann mich nicht dran erinnern, dass die Mittel ganz ausgingen oder keine Lösung gefunden wurde - allerdings weiß ich nun auch zum Thema Schulden Esra 5, 1-13 nicht einzuordnen.

Aber für mich hat sich die Frage heute erledigt, denn nach der heutigen Predigt ging mit ein Licht auf, dass ich da gar nicht das Recht habe, darüber zu murren, denn die Entscheidung, den Künstler einzuladen und auftreten zu lassen, haben ja schließlich die Ältesten getroffen.
Also mache ich an dem Tag meinen Dienst, wie ich ihn zugesagt habe und gucke mal, wie alles so wird. Es werden jedenfalls bis zu 300 Gäste erwartet. Wer Freunde mitbringen mag, kann die Eintrittskarte für sie vorher kaufen und sie einladen.

Ich glaube, das Leben wird einfacher, wenn man in seinem kleinen Bereich bleibt und guckt, dass man mit seinen "Talenten" für Gott gewinnend ist.




Offline Ted

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Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #6 am: 14.11.2011, 11:53:56 (CET) »
Zitat
Generell würde ich auch meinen, dass ich einen Auftrag für Gott nur beginnen sollte, wenn ich auch die nötigen Mittel habe
Genau DAS ist es dem bereits geschriebenen nach ja eben nicht - Gott wird uns keinen Auftrag geben, für den Er selbst uns nicht ausrüstet.

Zitat
Ich habe gerade ein bisschen Nehemia und Esra gelesen, wo es um den Aufbau der Stadtmauer und des Tempels ging und kann mich nicht dran erinnern, dass die Mittel ganz ausgingen oder keine Lösung gefunden wurde - allerdings weiß ich nun auch zum Thema Schulden Esra 5, 1-13 nicht einzuordnen.
Die Bücher Obadja, Esra, Nehemia usw, also die Schriften, die von der Babylonischen Gefangenschaft bzw. der Rückkehr des Volkes Israel erzählen, sind geradezu mustergültig: der HERR erweckte den Geist (!) des persischen Königs dahingehend, dass dem Volk bei ihrer Heimkehr nach Jerusalem alles zurückgeben wurde, was ihnen zuvor geraubt wurde und darüberhinaus! So sorgte Gott schon im Vorfeld. Später wird erzählt, dass, nachdem die missgünstigen Nachbarvölker das Volk Israel beim pers. König in Misskredit bringen wollten, der König (ein anderer mittlerweile) abermals, von Gott gelenkt, anordnete, dem Volk Israel alles zu geben, was sie für den Tempelbau brauchten.
 [die entsprechenden Bibelstellen kann ich auf Anfrage nachliefern]

Zitat
Ich glaube, das Leben wird einfacher, wenn man in seinem kleinen Bereich bleibt und guckt, dass man mit seinen "Talenten" für Gott gewinnend ist.
Wie klein oder gross der Bereich ist, in dem wir unseren Aufrag (den jeder Christ hat!) ausführen, liegt wiederum bei Gott, der ja der Beauftragende ist. Ich meine zur persönlichen Verkündigung braucht es ja nicht viel Geld, die kann man Grunde selbst finanzieren (wie Paulus "Zelte bauen"). Grössere "Projekte", die mehr Mitwirkende erfordern, können ggf. auch finanziell durch ebendiese Personen getragen werden.
An dieser Stelle frage ich mich immer, ob teure Dekorationen, Mobilar, Ambiente usw wirklich sein muss. Es kommt doch auf die Predigt an, Jesus soll im Mittelpunkt stehen.

Wenn es aber um den Bau eines millionenschweren Gemeindehauses/Kirchengebäudes geht und dafür gar ein Kredit benötigt wird, kann ich darin allerdings keine eine biblische Rechtfertigung, bzw. Auftrag sehen. Im Alten Bund ist der Tempel (Gebäude) der Ort, an dem Gott seinen Namen wohnen lässt und die Opfer dargebracht werden. Das ist nicht so im Neuen Bund: hier wohnt Gott in den Körpern Seiner Heiligen und dieser Körper wiederum soll als ein lebendiges Opfer dargebracht werden. Wir sollen also unseren Leib und was wir haben einsetzen für Gottes Reich, das ist die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus. So sind für die Gemeinde besondere Gebäude nicht zwingend notwendig, die Urgemeinde traf sich hin und her in den Häusern, sie gingen an Zäume und Strassen um Menschen zu Jesus Christus einzuladen.
[die entsprechenden Bibelstellen kann ich auf Anfrage nachliefern]
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Offline pray

Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #7 am: 27.11.2011, 17:00:49 (CET) »
Ich wollte das Thema abschließen und sagen, wie es innerlich bei mir ausgegangen ist.

Hebr. 13,17: Gehorcht euren Lehrern und folgt ihnen, denn sie wachen über eure Seelen - und dafür müssen sie Rechenschaft geben -, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch.

Wenn die Ältesten beschließen (und ich denke, so war es dann ja, dass das mit deren Zustimmung ging), dass dieses oder ein anderes Event in der Gemeinde stattfindet, dann sollte man fügen. Also mach ich nächste Woche meinen Dienst, um den ich gebeten wurde und hoffe, dass alles schön wird.

Offline pray

Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #8 am: 05.12.2011, 19:03:11 (CET) »
Wie es Gott so macht, kam der Evangelist später ausgerechnet an "meinen Stehtisch" und jemand anders sprach kurz mit ihm, wie das Finanzielle geregelt wird. Ich habe die Gelegenheit dann genutzt und gesagt, dass es ja schöner ohne Eintrittsgeld gewesen wäre, damit nicht nur der das Evangelium hören kann, der die 8 Euro bezahlt

Das Eintrittsgeld bezog sich nur auf den ersten Abend, den mal als Konzertabend verstehen müsste, es gab hier wirklich nur eine kleine evangelistische Einlage. Am darauffolgenden Sonntag hat der Künstler den Gästegottesdienst musikalisch voll auf Gott zugegeschnitten und mit einer guten und verständlichen Predigt gestaltet, wo natürlich alle kostenfrei kommen konnten. Von daher ist meine "Welt" wieder im Lot.


Offline Ted

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Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #9 am: 05.12.2011, 22:31:21 (CET) »
Das freut mich zu hören. Man muss einerseits unterscheiden zwischen Konzert und evangelistischer Verkündigung, andererseits ist es natürlich wünschenswert, wenn ein Konzert evangelistische Verkündigung  ist.

Bei letzterem sehe ich auch noch den Aspekt, dass u.U. das Konzert höher geschätzt werden kann, wenn es (wie gewohnt) Eintritt kostet, denn "was nichts kostet ist auch nichts wert".

Schön, dass in Eurem Fall beide Aspekte zum Tragen kamen!

2004 hatte ich einen Abend mit den Liedern meiner CD "Jesus Christus" in einer Kirche, bei dem kein Eintritt erhoben wurde, ich spielte ohne Gage und ohne "Spende" und war froh, dass ich ein paar CDs verkaufen konnte... Aus dem Konzert entstanden gute Kontakte, von denen einer auch materiell massgeblich zu meinem weiteren Fortkommen beitrug, wie sich fast 4 Jahre später vollkommen unverhofft herausstellte... So sorgt Gott für unsereinen! Mit WEITBLICK!
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Offline pray

Re: Eintrittsgeld für evangelistische Veranstaltungen?
« Antwort #10 am: 06.12.2011, 20:22:35 (CET) »
Finde ich schön, dass du das so in der Kirche gemacht hast. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird uns alles Lebensnotwendige zufallen von Gott. Wie wahr!, und sicher dann, wenn wir es brauchen.

Ich stifte gern Christen an, etwas zu unternehmen: Du könntest - theoretisch - ja sogar auf der Straße singen, vielleicht dazu ein kleiner Bibelstand. Hier wurde das regelmäßig einmal wöchentlich an einem festen Platz gemacht, wo auch ein kleines Mäuerchen war und sich die Leute im Einkaufstrubel hinsetzen konnten. So wie ich das gesehen habe, haben doch einige da "einfach so unauffällig" gesessen und zugehört, auch was wir vielleicht zwischendurch so redeten und so manches schöne Gespräch über die Welt UND über GOTT gab es auch. Das absolute Lieblingslied war: So sehr hat Gott die Welt geliebt...er gab seinen einzigen Sohn...auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen. Sie haben das Leben, das ewige Leben, das ewige Leben...usw usw...und auch im eiligen Vorübergehen bleibt sicher ein bisschen hängen - vom ewigen Leben.  :)

Abschließend noch zum Thema evangelistische VERANSTALTUNGEN. Früher war ich der Meinung, dass es doch eigentlich genügen müsste, Menschen eine normale Predigt ohne "Showeinlagen" zu bieten. Hm, also, zur Zeit des Neuen Testaments kamen die Leute doch auch, um zu hören. Heute kommen viele eher, um unterhalten zu werden. Aber vielleicht ist das auch egal, auf welche Weise das Evangelium verkündet wird. Was meinst du?
Eine andere Frau bemängelte noch zu der Veranstaltung mit dem Musikevangelisten, dass bei der m.E. klaren Evangeliumsverkündigung aber doch die Ansage der Hölle fehlte. MUSS in jede Predigt - oder auch einmalige Gastpredigt unbedingt das Thema Hölle mit hinein? Was denkst du darüber?