Autor Thema: JESUS CHRISTUS ALLEIN. 366 Andachten zur Stärkung in der Endzeit (L.Gassmann)  (Gelesen 5530 mal)

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Im folgenden 3 Auszüge aus dem Andachtsbuch von Dr. Lothar Gassmann

JESUS CHRISTUS ALLEIN. 366 Andachten zur Stärkung in der Endzeit.


7. Dezember

"Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde." (Jeremia 7,28)

In einer "Ökumene um jeden Preis" strebt man nach Einheit auf Kosten der
Wahrheit. Hier wird nicht nur Toleranz gegenüber der Person des anderen
vorausgesetzt, was durchaus legitim wäre, sondern auch Toleranz in der
Sache. Und das bedeutet, dass Wahrheit relativiert wird. Wo aber alles
gleich viel gilt, wird alles gleichgültig. Da geht auch das Heil verloren.

Jesus Christus, wie er uns in der Bibel beschrieben wird, lässt sich jedoch
nicht in den Einheitssog einer Ökumene der Religionen einbeziehen. Er
spricht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum
Vater außer durch Mich" (Johannes 14,6). Und es gilt: "In keinem anderen ist
das Heil" (Apostelgeschichte 4,12). Eben so wenig lässt sich der Heilige
Geist mit den Geistern heidnischer Religionen gleichsetzen, bei denen es
sich nach biblischer Aussage um gefallene Engel (Dämonen) handelt (1.
Korinther 10,20 f.; 2. Korinther 6,14 ff.).

Das Erste Gebot ist grundlegend: "Ich bin der HERR, dein Gott ... Du sollst
keine anderen Götter neben Mir haben" (2. Mose 20,2 f.). Die Vertreter einer
Neuen Weltordnung und einer Ökumene der Religionen versuchen zwar mit allen
Mitteln, solche Aussagen umzudeuten oder historisch-kritisch aufzulösen,
aber es gelingt ihnen nicht. Die ganze Bibel ist nämlich durchdrungen davon.
Das Erste Gebot mit der Absolutheit des dreieinigen Gottes ist das Thema,
das wie ein roter Faden die gesamte Heilige Schrift durchzieht. Diesen
wunderbaren Gott wollen wir rühmen und preisen:

Singt mit frohem Schall! Heilig ist der HERR.
Er regiert die Welt: Himmel, Land und Meer.
Er macht Völker groß. Andre macht Er klein.
Aber allezeit wird Er König sein.
Er gab Israel Herrlichkeit und Pracht.
Aber jedes Volk sieht jetzt Seine Macht.
Menschen, stark und schwach, steh\'n vor Gottes Thron.
Himmel öffnen sich beim Posaunenton.
Hält man sich für groß, hält man sich für klein:
Gott wird allezeit HERR und König sein.
 

8. Dezember

"Lasst euch von niemand verführen, in keinerlei Weise; denn Er (Jesus) kommt
nicht, bevor der Abfall kommt und der Mensch der Bosheit offenbart wird, der
Sohn des Verderbens." (2. Thessalonicher 2,3)

Wo das grundlegende Erste Gebot (einzig Gott zu ehren) übertreten wird, wird
nicht Friede die Folge sein, sondern das Gericht Gottes. Das lehrt uns die
gesamte Geschichte des Alten und des Neuen Bundes. Jede Religionsvermischung
oder auch schon Relativierung der Absolutheit des dreieinigen Gottes fordert
früher oder später Seinen Zorn heraus. Den Höhepunkt wird Gottes Gericht
erreichen, wenn er die Herrschaft des Antichristen, des endzeitlichen
satanischen Weltdiktators, für eine bestimmte Zeit zulässt.

In diesem Zusammenhang ist es interessant zu sehen, dass auch der Antichrist
ein Friedensreich errichten wird. Es wird die diabolische Nachäffung bzw.
Vorwegnahme des messianischen Friedensreiches Jesu Christi sein, verbunden
mit der letzten Steigerung menschlichen Größenwahns und
Selbsterlösungsstrebens. Die Bibel spricht davon, dass der Antichrist dieses
Reich aufrichten wird, bevor Jesus sichtbar für alle in den Wolken des
Himmels als Richter wiederkommt: "Er ist der Widersacher, der sich überhebt
über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so dass er sich in den Tempel
Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott" (2. Thessalonicher 2,3 f.). Und für
die Zeit des Antichristen unmittelbar vor Jesu siegreicher Wiederkunft gilt:
"Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, dann wird sie
das Verderben schnell überfallen gleichwie der Schmerz eine schwangere Frau,
und sie werden nicht entfliehen" (1. Thessalonicher 5,3).

Es ist sehr wichtig, diese heilsgeschichtliche Reihenfolge zu beachten. Die
gefallene Welt steht vor dem Kommen des Antichristen. Als nächstes kommt auf
Erden nicht das Friedensreich Jesu Christi, sondern das Reich des
Antichristen. Jede Friedensbestrebung und Friedensbewegung, jede Bestrebung
einer neuen Weltordnung muss sich an diesen Voraussagen messen lassen. Wie
ist ihr Verhältnis zu Jesus Christus? Wird ein Friedensreich Christus vorbei
oder gegen Christus erstrebt? Will man Einheit auf Kosten der Wahrheit
erreichen, die allein in Jesus Christus offenbart ist? Wenn ja, dann
arbeitet man geradewegs dem Antichristen in die Arme.

Aber das darf jeder Christ wissen: Das Reich des Antichristen wird nicht das
Letzte sein, was kommt. Es ist nur die Stufe der letzten Ausreifung des
Bösen. Danach aber wird Jesus Christus als Sieger in Macht und Herrlichkeit
erscheinen und diejenigen in Seinem wahren messianischen Friedensreich
vereinigen, die Ihm inmitten der antichristlichen Verführungen die Treue
gehalten haben. Welche Freude wird das sein!


9. Dezember

"Sie werden euch der Bedrängnis preisgeben und töten. Und ihr werdet gehasst
werden um Meines Namens willen von allen Völkern." (Matthäus 24,9)

Das ist eine Voraussage des HERRN Jesus Christus, die sich besonders in
unseren Tagen erfüllt. Vom Jahre 33 n. Chr. bis zum Ende des 20.
Jahrhunderts sind nach Schätzungen ungefähr 40 Millionen Christen wegen
ihres Glaubens getötet worden. Etwa zwei Drittel davon, nämlich 27
Millionen, kamen jedoch allein im 20. Jahrhundert ums Leben, vor allem in
kommunistisch und islamisch regierten Staaten - eine erschütternde Tatsache,
die uns in den westlichen Ländern oft gar nicht bewusst ist.

Zugleich spricht Jesus spricht von der Zunahme der Gesetzlosigkeit: "Die
Gesetzlosigkeit wird überhandnehmen" (Matthäus 24,12). - In den sechziger
und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden in vielen Staaten zuerst
die Gotteslästerung, dann die Pornographie und schließlich - weitgehend -
die Abtreibung freigegeben. Dann forderten Lesben- und Schwulengruppen -
entgegen den klaren Aussagen in Gottes Wort (Römer 1,26 f.; 1. Korinther 6,9
f. u.a.) - die Anerkennung ihrer "eheähnlichen" Verbindungen. Viele Länder
befinden sich inzwischen in einem moralischen Talsturz.

Jesus spricht - als Folge davon! - von einem Erkalten der Liebe: "Weil die
Gesetzlosigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten"
(Matthäus 24,12). - Gemeint ist die göttlich gewirkte Liebe (griech. agape),
die sich für den anderen verantwortlich weiß. Heute breiten sich
Bindungslosigkeit und Vereinsamung aus. Viele Menschen sagen: "Keiner
kümmert sich um mich." Mehr und mehr Ehen und Familien brechen auseinander.
Auch in christlichen Gemeinden sind Begriffe wie "Selbstbestimmung" und
"Selbstverwirklichung" - oft nur als Deckmantel für blanken Egoismus - nicht
unbekannt.

Noch vieles wäre zu nennen. Aber entscheidend sind nicht die Zeichen des
Gerichts. Entscheidend ist die Zusage des HERRN: "Wer aushält bis ans Ende,
der wird selig werden" (Matthäus 24,13). Es gilt, Jesus Christus inmitten
der zunehmenden Verführungen und Krisen treu zu bleiben und Licht in einer
vergehenden Welt zu sein, bis Er erscheint in Herrlichkeit. Gott helfe uns
dabei!

 

Dies sind 3 Auszüge aus dem Andachtsbuch von Lothar Gassmann:

JESUS CHRISTUS ALLEIN. 366 Andachten zur Stärkung in der Endzeit,

508 Seiten, 14,- Euro

Beim Verfasser erhältlich:

Lothar Gassmann
Email:  logass1[AT]t-online.de
Homepage: www.L-Gassmann.de
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)