Autor Thema: M e i n e Flugreise  (Gelesen 4306 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Giggi

  • Junior Member
  • **
  • Beiträge: 26
  • Total likes: 0
  • Dank erhalten: 1
  • Ich bin neu hier :-)
M e i n e Flugreise
« am: 04.03.2009, 23:02:08 (CET) »
Sicherlich kennt jeder solche Situationen in seinem Leben, wo alles undurchsichtig,undurchdringlich scheint. Nichts ist mehr sonnenklar und hell, sondern vernebelt und bedrückend.
Die Sorgenwolken bauen sich vor uns auf wie Nebelbänke, sie machen uns ängstlich und unsicher.
Mein Leben ist oft wie ein Flug und ich bin mitten in den Wolken. Wo ich auch hinsehe, alles ist grau in grau. In solch einer Situation möchte jeder gern festen Boden unter den Füssen haben und nicht so im Nebel hängen.
Das Flugzeug neigt sich zur Landung,aber ich sehe nicht, wo es aufsetzen kann. Mir wird ganz mulmig, weil ich nicht weiss wo es aufsetzen wird.
Einige Passagiere unterhalten sich, die anderen machen die Augen zu, einige halten sich an ihrer Sprudelflasche fest, einige lesen ihre Zeitung weiter und wenige legen ihren Kopf wieder ruhig zurück und ruhen einfach aus. Zu diesen gehöre ich.
Ich vertraue auf den Flugkapitän, die Radaranlage und das Blinkfeuer.
Der Flugkapitän m e i n e s Lebens ist JESUS.
Im Vertrauen auf ihn, der nichts übersieht und alles in seiner Hand hält, habe ich stets e i n e n  g u t en  F l u g!   :wink

Ich verreise sehr gerne und während dem Austausch mit einem  "Gleichgesinnten" wurde mir meine wunderbare Flugreise bewusst.
Danke, Herr Jesus für die ertklassige Flugbegleitung.
« Letzte Änderung: 04.03.2009, 23:05:52 (CET) von Brigitte_Braun »
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!

Offline Ted

  • Administrator
  • *
  • Beiträge: 435
  • Total likes: 5
  • Dank erhalten: 6
  • Jesus Christus, mein Herr und mein Gott
    • Jesusruf.de
Re: M e i n e Flugreise
« Antwort #1 am: 01.04.2009, 23:41:53 (CEST) »
Mein Vater war Reisebusfahrer. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie sicher ich mich fühlte, wenn ich hie und da mitfahren durfte und auf den Alpenstrassen der 60-er Jahre auf dem Reiseführersitz rechts vorne den Abgründen sehr nahe war. Ich hatte keinerlei Angst. Einmal, als mein Vater auf der Heimfahrt sich wie immer mit einer kleinen Ansprache von den Gästen verabschiedete und abschliessend sagte "...Ihr Fahrer", rief ich laut und begeistert aus "das ist mein Papa!". Mein Vater war der Grösste. Auch wenn wir auf dem Volksfest auf dem Cannstatter Wasen Boxauto fuhren, war ich besonders stolz auf meinen Vater, wie er geschickt jedem Zusammenstoss auswich.

Das war meine leiblicher Vater, ein Mensch wie wir alle, nicht ohne Fehler und Versagen. Wieviel mehr sollte ich denn heute angesichts von Abgründen in schwierigen Lebenslagen meinem himmlischen Vater, dem allmächtigen Gott vertrauen? Warum bin ich denn eigentlich heute so ängstlich geworden? Warum fühle ich mich nicht mehr so sicher und geborgen, wie damals als kleines Kind bei meinem leiblichen Vater? Sicher, im Laufe meines Lebens habe ich wohl erkannt, dass mein leiblicher Vater nicht allmächtig und unfehlbar war. Bei meinem himmlischen Vater hingegen habe ich noch nicht das geringste Versagen festgestellt.
Dennoch... warum mache ich mir denn heute eigentlich Sorgen? :-?
« Letzte Änderung: 01.04.2009, 23:44:13 (CEST) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)