Autor Thema: Der verlorene Schlüssel  (Gelesen 6425 mal)

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Bibelfundi

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Der verlorene Schlüssel
« am: 02.05.2015, 14:40:25 (CEST) »
Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch
werden. Markus 11, 24

Dieses Wort hat eine so klare und Zielgerichtete Aussage, dass man sich eigentlich nur fragen kann:  Ist das wirklich wahr? Hat Gott das wirklich so gemeint?

Als mein Mann und ich in Wien für die Ostmission arbeiteten, hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein „Schlüsselerlebnis“.

Wir hatten in der Mission einen sehr stabilen Tresor in dem wichtige Unterlagen aufbewahrt wurden.
Nun war eines Tages der Schlüssel zu diesem Tresor verschwunden. Trotz gründlicher Suche an der sich alle Mitarbeiter beteiligten, war er nicht aufzufinden.

Da kam mir dieses Wort aus Markus 11 in den Sinn: Alles um was ihr auch betet und bittet……….
Ich habe einfach angefangen zu beten und zu bitten, wie es dieses Wort sagt.

Das Problem war nur, der Schlüssel musste am s e l b e n Tag gefunden werden. Unterlagen wurden dringend benötigt und so wurde ausgemacht, dass am nächsten Tag eine Firma beauftragt werden würde, die den Tresor gewaltsam öffnen sollte. Den heutigen Tag wollten wir noch suchen. Ich bat also den Herrn uns den Schlüssel h e u t e finden zu lassen.

Meinte Gott wirklich, was er sagte? Oder musste man es analysieren, abwägen usw.? Dieses - und es wird euch werden.......

Ich ging wie ein Kind an die Sache heran. So hast du es gesagt und bitte lass es mich so erleben.

Den ganzen Tag über war ich am suchen und betete dabei, immer wieder diese Bibelstelle vor mich hinsagend. Eigentlich ging es mir gar nicht mehr um den Schlüssel, sondern darum, kann ich das Wort Gottes einfach und direkt für mich anwenden und wird es sich bewahrheiten? Als es Abend wurde, war ich schon ziemlich verzagt.

Wir hatten eine Wohnung außerhalb und mussten mit unserem kleinen Sohn David heimfahren. Wir hatten von der Mission ein Auto zu unserer persönlichen Verfügung. Aus irgendeinem Grund mussten wir aber an diesem Tag ein anderes Auto nehmen, mit dem wir sonst nie fuhren.

Mein Mann wartete schon im Auto und ich zögerte den Moment, da ich das Haus verlassen sollte, hinaus. Als ich dann langsam den Weg durch den Garten entlang lief, war ich unendlich enttäuscht und traurig. Nie wieder würde ich so kindlich ein Wort Gottes für mich in Anspruch nehmen können.

Weil in diesem Auto, das wir sonst nie benützen, kein Kindersitz vorhanden war, setzte ich mich mit meinem Sohn nach hinten, um ihn zu halten.

Während mein Mann gerade losfahren wollte, glitt meine Hand in die Spalte zwischen dem Rücksitz.

Plötzlich fühlte ich Metall und hatte den Tresorschlüssel in der Hand. Eine unbeschreibliche Freude
überflutete mich. Ich rannte zurück ins Haus und führte einen wahren Freudentanz auf. Die anderen
Mitarbeiter freuten sich zwar auch, aber ich glaube sie haben nicht recht verstanden, warum ich so
aus dem Häuschen war.

Über viele Jahre war und ist dieses Erlebnis für mich wie ein Leuchtturm der mir signalisiert - es
ist so: Gottes Wort gilt für mich, so wie ich es verstehe. Sein Wort ist wahr, ich kann mich darauf
verlassen.

Bibelfundi

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Re: Der verlorene Schlüssel
« Antwort #1 am: 26.05.2015, 19:20:20 (CEST) »
Dieses Erlebnis hat meine Frau gemacht und ich habe es hier reingesetzt!

Bibelfundi

Offline Ted

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Re: Der verlorene Schlüssel
« Antwort #2 am: 27.05.2015, 00:14:56 (CEST) »
Ich mag Zeugnisse dieser Art, in denen Gott denjenigen bestätigt, der sich glaubend auf Sein Wort beruft! Wer Gott von Herzen vertraut, kann nicht enttäuscht werden!

[Und hättest Du das Zeugnis zuvor als Zitat markiert, hätte Pray Dich in einem anderen Thread möglicherweise nicht als Frau angesehen, Bibelfundi  :) ]
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline pray

Re: Der verlorene Schlüssel
« Antwort #3 am: 27.05.2015, 20:23:21 (CEST) »
Ich mag auch solche Zeugnisse und könnte etliche aufschreiben zu liegengelassenen Portemonnais, steckengelassenen Autoschlüsseln, vergessenen Einkaufstüten und die Leute wundern sich dann immer, wenn ich mich soooo freue und rufe: "Oh daaaanke Gott!", weil ich wirklich bisher alles überreich gesegnet wieder bekam.

Dann kurz eine nette Begebenheit vom letzten Samstag. Da waren wir auf dem Trödelmarkt. Meistens suche ich da Bibeln zum Verschenken oder alte "Schätze" an christlichen Büchern. Aber ich hab auch eine Bluse anprobiert und ließ dafür meine Jacke am Stand hängen...und merkte das nicht mal.

Als wir dann nochmal am Stand vorbei kamen, sprach mich die Frau von diesem Stand an, ob das nicht meine Jacke wäre?? Boah, das sie das gesehen hatte!!!

Ich juble also wieder los: Danke Gott! - und danke Ihnen auch! . und sagte:  Ein kleines Dankeschön ?, wenn Sie möchten?, ein neues Testament?." Sie nahm es an. Erfahrungsgemäß sagen die Leute dann JA oder eben "NEIN, hab ich schon, brauch ich nicht", oder dgl. . Aber hier sagte eine andere junge Frau vom Stand: "Das müsste ich aber eigentlich bekommen, ICH habe die Jacke ja gesehen!" - da habe ich mich gefreut, dass endlich mal jemand richtig Interesse am Wort Gottes hatte. So wurde das Buch weitergereicht.

Leider hatte ich an dem Tag nur eins mit, aber besser eins als keins.


Ich freue mich so über die kleinen Dinge, die Gott für uns tut, einen Parkplatz geben oder einen freiwerdenden Platz auf der Imbissbank, wenn man müde ist oder sowas eben. Manche Christen sagen, man muss nicht um so einen Kleinkram bitten...und bringen sich damit selbst um viel Freudigkeit.


Offline Ted

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Re: Der verlorene Schlüssel
« Antwort #4 am: 28.05.2015, 01:21:32 (CEST) »
Zitat
Leider hatte ich an dem Tag nur eins mit, aber besser eins als keins.
Ich glaube, das war die richtige Anzahl, genau ausreichend, und von Gott perfekt eingefädelt!

Und erfreulich, dass Du Deine Jacke wieder bekommen hast!  :)

Zitat
Ich freue mich so über die kleinen Dinge, die Gott für uns tut, einen Parkplatz geben oder einen freiwerdenden Platz auf der Imbissbank, wenn man müde ist oder sowas eben. Manche Christen sagen, man muss nicht um so einen Kleinkram bitten...und bringen sich damit selbst um viel Freudigkeit.
!!!

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Wie oft habe ich schon um einen Parkplatz gebetet...
 
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