Autor Thema: Der Kurswechsel der Evangelischen Allianz  (Gelesen 7036 mal)

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Der Kurswechsel der Evangelischen Allianz
« am: 29.01.2009, 15:07:00 (CET) »
Heute kam mir folgender Artikel zur Kenntnis, den ich hier zur Diskussion stellen möchte:

Der Kurswechsel der Evangelischen Allianz

In dem Interview wurde der frühere Allianzvorsitzende Peter Strauch auch mit der Frage konfrontiert, ob ein katholischer Bischof zur Allianz gehören könnte. Der Allianzvorsitzende hält dies von Seiten des Bischofs her zwar für unwahrscheinlich, spricht aber von keinerlei Vorbehalten seitens der Allianz gegenüber dem Bischofsposten. Die Allianz würde demnach also sogar katholische Kirchenführer mit offenen Armen aufnehmen, wenn diese nur wollten. Bereits in einem Interview mit der Zeitschrift "Aufatmen" hatte Peter Strauch für Offenheit gegenüber dem Katholizismus plädiert und erklärt, die Evangelische Allianz sei seit ihrer Gründung 1846 stets ökumenisch ausgerichtet gewesen und man habe sich schon damals nicht gegen katholische Christen gewandt. Das stimmt jedoch nicht. Hans Hauzenberger schreibt über die Anfangszeit der Allianz: "Von allem Anfang an sahen die meisten tonangebenden Leute in der Allianz eine Aufgabe in der Bekämpfung der römisch-katholischen Kirche und des Anglo-Katholizismus. Der Kampf gegen den Katholizismus wurde aber ins Programm der Allianz aufgenommen. Aber auch aus theologischen Gründen sah man sich durch den Katholizismus herausgefordert, der als der "große Feind des Christentums" verstanden wird."

Peter Strauch behauptet in einem Idea-Interview: "Die Evangelische Allianz ist theologisch weder liberaler geworden, noch hat sie sich ihren Grundlagen in irgendeiner Weise entfernt." Dabei müsste Strauch nur zu gut wissen, dass das Gegenteil der Fall ist, denn abgesehen von der Öffnung gegenüber dem Katholizismus war er selbst maßgeblich an einem bedeutenden Kurswechsel der Allianz beteiligt: an der Kasseler Erklärung von 1996, dem Schulterschluss zwischen Allianz einerseits und Pfingstlern und Charismatikern anderseits. Während die Evangelische Allianz bis in die 1990er Jahre eine klare ablehnende Überzeugung gegen charismatische Sonderlehren hatte, begann sie 1996 gemeinsame Sache mit Charismatikern zu machen, z.B. in der gemeinsamen Veranstaltung des "Jesus-Tages", der bis dahin "Marsch für Jesus" hieß und den Hintergrund charismatischer "geistlicher Kriegsführung" hatte.

Peter Strauch drückte im Januar 2000 in einem Interview mit der pfingstlerischen Zeitschrift "Wort und Geist" seinen postmodernen Pluralismus aus: "Deshalb bin ich überzeugt, dass bei der Aufnahme "typischer charismatischer Elemente" ein Defizit gefüllt wird, das gefüllt werden muss, wenn wir als Christen ganzheitlich leben wollen."

Diese neue Einheit der Allianz mit Charismatikern und Pfingstlern seit 1996 war ein Meilenstein im Einheitsprozess und offenbar ein Vorreiter für die Öffnung gegenüber dem Katholizismus, denn seitdem verhält sich die Allianz auch immer einladender gegenüber Katholiken. Die Integration der charismatischen Bewegung, vorangetrieben u.a. durch die "Impulstour", bereitet den Weg zum Katholizismus. Denn die charismatische Bewegung ist mit ihrem Mystizismus und ihrer Betonung sinnlicher Erfahrungen zu Lasten gesunder biblischer Lehre das Bindeglied schlechthin zwischen Evangelikalen und katholischer Kirche. Beim Umdenkprozess Toleranz - Relativierung der Wahrheit - Postmodernismus - Humanismus - Ökumene - freimaurerische Welteinheit wirkt die charismatische Bewegung wie ein zündender Katalysator. Es war ein taktisch sehr kluger Schachzug der Einheitsverfechter, vor der Vereinigung von Evangelikalen und Katholiken zuerst eine ungestörte Einheit zwischen Evangelikalen und Charismatikern einzurichten.

Selbstverpflichtung zur Toleranz
Wer heute die politisch korrekte Allianz-Gesinnung vertritt, darf aber nichts mehr gegen Charismatiker, Katholiken und ihre Lehrauffassungen sagen. Die Allianz möchte, dass alle sich "zur Förderung der Einheit unter den Christen" verpflichten und verteilt auf der Einheits-Impulstour eine entsprechende Verpflichtung an alle Besucher. Darin heißt es u.a.: "Weil die Vielfalt des Leibes Christi den Reichtum der Gaben Gottes widerspiegelt, werde ich auch anderen Traditionen und Frömmigkeitsstilen respektvoll begegnen. Weil ich das gleichgültige Nichtbeachten und Herabsetzen anderer Christen als Sünde erkenne, werde ich mich nicht daran beteiligen, sondern sie achten, wertschätzen und in Konfliktfällen möglichst das Gespräch mit ihnen suchen."

Diese Verpflichtung spiegelt keine biblische Haltung, sondern die neue Toleranz des Postmodernismus wider. Es ist zwar Auslegungssache, was unter "Nichtbeachten und Herabsetzen" verstanden wird, aber in der Praxis wird dadurch letztlich auch berechtigtes und notwendiges Aufdecken von Falsch- und Irrlehren als "Sünde" deklariert. Wo die Bibel uns zum Ermahnen, Korrigieren, Warnen und Absondern auffordert, wo sie warnt: "Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig" (Gal 5,9; 1Kor 5,6) und damit den Einfluss von tolerierter Unmoral und falscher Lehre verhindert, dort urteilt diese Selbstverpflichtung: "Sünde!"

Gottfried Meskemper schrieb in einem Leserbrief an Idea über die Selbstverpflichtung:
"Die "Verpflichtungs-Erklärung" sollte man besser "Maulkorb" nennen. Die Erklärung beinhaltet kein Bibelwort, keine Position, keinen Gebetsaufruf; sie ist profillos. Das hat alles nichts mit Gottes Wort und unserem missionarischen Auftrag zu tun, die Verlorenen zu retten. Da ist von Traditionen, Frömmigkeitsstilen, Wertschätzung, Gaben und Fähigkeiten die Rede, aber nicht von einer Warnung vor Sekten, falscher Theologie oder evangelikaler Spaßgesellschaft."

Dass berechtigte Kritik tatsächlich als verwerfliches "Nichtbeachten und Herabsetzen" beurteilt und dadurch ausgeschaltet wird, sei durch ein Beispiel belegt: Das beliebte Internet-Forum "Jesus.de" des Bundes-Verlages (Witten) filtert über eine "schwarze Liste" bestimmte Beiträge von Teilnehmern heraus. Wenn ein Forum-Teilnehmer auf eine andere Internetseite verweisen will und dazu einen so genannten "Link" schreibt, wird dieser Link anhand dieser "schwarzen Liste" überprüft und gelöscht, wenn er auf apologetische, aufklärende Artikel hinweist. Somit wird der Hinweis den anderen Forumsteilnehmern vorenthalten. Zu den herausgefilterten Internetseiten gehört auch die des Betanien Verlags. Die Moderatoren begründeten dies auf Nachfrage mit der pauschalen Aussage, dass die Artikel auf der Betanien-Internetseite "nicht hilfreich" seien und dort Charismatiker und Katholiken "verunglimpft" würden. Besonders stieß man sich daran, dass in einem Betanien-Artikel in Frage gestellt wurde, ob der Papst wiedergeboren sei. Diese Aussage kann bei "Jesus.de" schlecht geduldet werden, da der Bundes-Verlag auch einen überzeugten Katholiken als Forum-Moderator engagiert hat.

Der Impulstour-Selbstverpflichtung zufolge sollen die Sonderlehren der einzelnen Denominationen nicht korrigiert werden, sondern man soll sie als Ausdruck des "Reichtums der Gaben Gottes" betrachten. Ebenso verglich Peter Strauch in seinem Hauptvortrag der Impulstour die vielfältigen Glieder des Leibes Christi mit den vielfältigen verschiedenen Kirchen. Das geht jedoch weit an der biblischen Wahrheit vorbei. Die Vielfalt am wahren Leib Christi besteht nicht in den vielfältigen unbiblischen Lehren und Traditionen, sondern in den vielfältigen einzelnen Gläubigen und ihren geistlichen Gaben.

Nach Allianz-Ansicht sollen die "vielfältigen" Denominationen und Gruppierungen auch mit ihren jeweiligen Falschlehren bestehen bleiben, Hauptsache, sie vereinen sich auf einer höheren Einheits-Instanz auf Grundlage eines Minimalkonsenses. Weitergehende lehrmäßige Abweichungen werden einem fragwürdigen "Dialog" oder einfach der neuen Toleranz anbefohlen. Im Gegensatz zu den Reformatoren, die entschieden für die ganze Wahrheit der Bibel eintraten und sich um jeden Preis von Irrlehre distanzierten, kämpft die Allianz nicht zuerst für die biblische Wahrheit, sondern setzt die Priorität auf Einheit.

Oft wird die Auffassung, verschiedene Lehren und Denominationen seien eine wünschenswerte "Vielfalt in der Einheit", mit dem "Bunte-Blumenwiese-Modell" zu rechtfertigen versucht: Die Denominationen seien wie verschiedene bunte Blumen auf einer Wiese, die diese besonders schön mache, und daher sei die Vielfalt der Konfessionen durchaus Gottes Wille. Dieses "Bunte-Blumenwiese-Modell" und seine Konsequenz kam auf der Impulstour in einem Sketch mit Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin zum Ausdruck: Die vereinten Christen wurden scherzhaft "Freiluthbaptanglokathogelen" genannt. Auch wenn das nicht ernst gemeint war, vermittelt es doch einen Grundgedanken des Allianz-Modells: Alle Denominationen haben ihre Existenzberechtigung, und anstatt diese aufzugeben und sich schlicht und einfach "Christen" zu nennen, muss - um allen gerecht zu werden - ein Monstrum an Wortkonstruktion erfunden werden - obwohl doch allein der biblische Name "Christen" ausreichen würde. Genau wie der "Freiluthbaptanglokatholizismus" wäre eine Einheit nach Allianz-Verständnis ein Monstrum, in dem Christus gar nicht vorkommt, aber der Katholizismus gutheißend integriert ist. Das "Bunte-Blumenwiese-Modell" ist das Gemeinde- und Einheitsverständnis der Allianz. Sie sieht verschiedene Denominationen als Reichtum und Unterschiede, die man "feiern" soll, wie Rudolf Westerheide, Referent der Allianz, es in Aufatmen schrieb. Der Katholizismus kann in diesem Modell nichts anderes sein als eine weitere willkommene Blume auf der Wiese. Das ist kein Glaube an die eine Wahrheit Gottes, sondern postmoderner Pluralismus.
 
Hans-Werner Deppe

Auszug aus: Erich Brüning/Hans-Werner Deppe/Lothar Gassmann:  PROJEKT EINHEIT. ROM, ÖKUMENE UND DIE EVANGELIKALEN, Oerlinghausen 2004, 142 Seiten, 6,50 Euro
Restexemplare dieses aufdeckenden und daher umstrittenen Buches sind bei Dr. Lothar Gassmann erhältlich.
www.L-Gassmann.de

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« Letzte Änderung: 29.01.2009, 16:16:40 (CET) von Ted@FJR »
Jesus Christus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben, es kommt niemand zum Vater ausser durch IHN (siehe Johannesevangelium 14,6)

Offline Elischa 23

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Re: Der Kurswechsel der Evangelischen Allianz
« Antwort #1 am: 29.11.2016, 21:57:36 (CET) »
Flüchte um Deines Lebens willen!

Gehet aus mein Volk
Wer ist gemeint?
DU!
Warum?
Damit DU nicht teilhaftig wirst an ihren Sünden und nicht ihr Gericht empfangen wirst (Offenbarung 18,4).Was für Sünden und warum bin ICH teilhaftig fragst DU dich?!
Weil DU MITGLIED bist in der Kirche, im Verein (KdöR), einer Denomination oder Religion, welch durch DEINE MITGLIEDSCHAFT finanziert wird und ihre Iirrlehren verbreiten und den wahren HERRN JESUS CHRISTUS verleugnen (2.Timotheus 3,5)!
Wegen ihrer Toleranz gegenüber Kindestötung im Mutterleib (2.Mose 20,13), Militärdienst (Matthäus 5,44), Schwulen- und Lesbentrauungen (Römer 1,27), Bischöffinnen und Pfarrerinnen (1.Timotheus 2,12), Papst "heiliger Vater" (Matthäus 23,9), Priestertum (Hebräer 4,15), Opfergaben "Eucharestie" (Hebräer 9+10), Mariaanbetung (Johannes 14,6), Kindstaufe (Markus 16,16) u.v.m., und anderen Religionen (Irrlehren), die die Sohnschaft leugnen (1.Johannes 2,22), werden Sie und DU desto mehr Verdammnis empfangen (Matthäus 23,14), weil DU trägst durch DEINE MITGLIEDSCHAFT und DEINEN WERKEN MITSCHULD!

Sondert euch ab Rühret kein Unreines an, so will ich DICH annehmen und DEIN VATER sein, und ihr sollt meine SÖHNE und TÖCHTER sein (2.Korinther 6,17.18)! Der Herr möchte also KINDER, eine Familie und kein Verein!
Was muß ein Kind tun, um ein Sohn oder eine Tochter zu werden? Eine Eintrittserklärung unterschreiben, Kirchensteuer, den Zehnten oder Spenden zahlen? NIEMALS!!!
Es muß geboren werden, und zwar aus Wasser und Geist spricht der Herr (Johannes 3), eine NEUE KREATUR (2. Korinther 5,17), was bedeutet, daß CHRISTUS IN DIR wohnt und lebt, aber nun NICHT mehr DU (Galater 2,20)! Das ist auch die Grundlage aller Gemeinschaft, mit dem VATER, dem SOHN und dem HEILIGEN GEIST (1.Johannes 1,3). Und CHRISTUS IN DIR , die Liebe (1.Johannes 4,8), wird bewirken, daß DU Gemeinschaft mit DEINEN Geschwistern, DEINER Familie (Matthäus 12,47-50) haben möchtes, da ihr den selben HIMMLICHEN VATER habt, dem Haupt des Leibes, der Familie! Und in dieser Familie haben alle Glaubenden (Geschwister!)alle Dinge gemein (Apostelgeschichte 2,44...)!
Oder wie kannst DU sagen DU liebst GOTT, den DU nicht siehst, und DEIN BRUDER den DU siehst leidet allerlei Mangel (1.Johannes 4,20), aber DEINEM beteubtem Gewissen geht es ja ganz gut, weil DU zahlst ja Kirchensteuer, den Zehnten oder spendest! Was für eine Heuchelei!!! Soll das der Wille des HIMMLICHEN VATERS sein? Doch irret euch nicht, GOTT läßt sich nicht spotten (Galater 6,7)! - Prüfe DU nach im WORT GOTTES, DER BIBEL, DER HEILIGEN SCHRIFT! - Laß DU dich nicht verführen, denn es sind etliche die DICH verführen (Ökumene!), da sie das Evangelium CHRISTI verkehren, und diese sind verflucht spricht der Herr (Galater 1,7.8)!
Mit ihrer Toleranz und Weltoffenheit (Hure Babylon - Offenbarung 18+19) und ihrem geheuchelten Frieden (Jeremia 6,14) gehen sie umher wie ein brüllender Löwe und suchen MITGLIEDER wie DICH, doch Vorsicht, denn er selbst, der Satan (Vater der Lüge!) verstellt sich zum Engel des Lichts (1.Petrus 5,8 ; 2.Kor. 11,13.14)!
HUMANISMUS ANSTATT CHRISTUS!
Doch wer der Welt Freund sein will, wird GOTTES Feind sein (Jakobus 4,4). DU mußt dich entreißen lassen aus dem Rachen des Löwen (Hesekiel 34,10 ; 2.Timotheus 4,17) vom Guten Hirten (Psalm 23), unserem Herrn Jesus Christus, oder DU bist weiterhin die Beute des brüllenden Löwen, dem Teufel (1. Petrus 5,8) und teilst mit ihm die EWIGE PEIN (Offenbarung 20,15)! Sämtliche Kirchen, Vereine (KdöR), Denominationen oder Religionen erzählen DIR, daß DU so bleiben kannst, wie DU bist und mit GOTT als Partner ein guter Mensch werden kannst (Römer 3,10). Solche sind Wölfe im Schafspelz (Matthäus 7,15)!
Jesus Christus ist darum für DICH gestorben, auf das DU, so da lebst hinfort nicht DICH SELBST lebst (2.Kor.5,15)! Ich bin der WEG und die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater, denn durch mich (Johannes 14,6 ; 10,9) und wer mir nachfolgen will, der verleugne SICH SELBST und nehme SEIN Kreuz auf sich TÄGLICH und folge mir nach (Lukas 9,23), spricht Jesus Christus zu DIR!

Durch den GLAUBEN (Markus 16,16), der TAUFE (Römer 6 ; Johannes 3,1-7...), den Empfang des HEILIGEN GEISTES (Apostelgeschichte 2,38) und der SELBSTVERLEUGNUNG (Galater 2,20)!
Also gehe aus allen Bindungen und flüchte um DEINES Lebens willen, zu IHM, denn Christus ist DEIN Leben!
(Philipper 1,21) - Lese unbedingt BIBEL! - Und wenn DU IHM von ganzem Herzen suchen wirst, wird ER sich von DIR finden lassen (Jeremia 29,13.14)!
Jetzt ist der Tag des Heils (2.Kor. 6,2), HEUTE so DU meine Stimme hörst, so verstocke DEIN Herz nicht, spricht der Herr DEIN GOTT (Hebräer 3,15)! Komm DU verlorener Sünder und gib DICH dem Herrn Jesus ganz und gar hin, so wie ER sich ganz und gar für DICH gab aus LIEBE bis zum Tod am Kreuz (Philipper 2,8) und dem Tod, und damit dem Teufel die Macht genommen hat (1.Kor.15,55-57), da ER durch seinem Gehorsam gegenüber dem HIMMLICHEN VATER nach drei Tagen von den Toten wieder auferstanden ist, damit DU IHM folgen kannst, aber nur auf dem selben Weg - den Weg des Kreuzes, der SELBSTVERLEUGNUNG!
Falls DU nicht glaubst, wie die SCHRIFT sagt, bist DU schon gerichtet (Johannes 3,18)! Deshalb tue Buße, denn der Herr steht gerade vor DEINER Tür und klopft an und möchte in DIR wohnen und DICH in alle Wahrheit leiten! (Offenbarung 3,20 ; 1.Korinther 6,19 ; Johannes 14,23 ; 16,13) DU mußt GOTT mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5,29)!

Lese und Prüfe unbedingt in der BIBEL, dem WORT GOTTES, der HEILIGEN SCHRIFT!

Offline Elischa 23

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Re: Der Kurswechsel der Evangelischen Allianz
« Antwort #2 am: 29.11.2016, 21:58:42 (CET) »
teil 2
Distanzierungsschreiben/Brief eines Bruders an eine landeskirchliche Gemeinschaft innerhalb der Evangelischen Kirche Berlin/Brandenburg

Shalom,
ich möchte noch einmal Bezug nehmen auf das Gespräch, daß ich am Dienstag dem 07.05.02 nach der Bibelstunde in euer Gemeinde hatte.
Ausgangspunkt dessen, was mein Herz bewegt und ich euch deshalb mitteile, weil es mir der Herr auf's Herz legt, war die Behauptung: Im Gegensatz zu den alttestamentischen Propheten, sollen wir ,die Jünger Jesu kein Gericht predigen. Stattdessen sollen wir uns darauf beschränken die "Frohmachende Botschaft", die Erlösung zu verkündigen, sozusagen zum Evangelium verführen, wie es einmal eine ältere Schwester mir gegenüber formulierte. Zum Anderen wurde gesagt, daß die Warnung eines Bruders, als er den regierenden Bürgermeister Wowereit während einer Rede in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit den Worten unterbrach: "Schwul sein ist GOTT ein Greuel", unnütz gewesen sei. Sie bringe niemanden etwas, Wowereit würde sich so nicht bekehren. Und letztendlich wäre es Vergeudung der eigenen Resorcen, die durch Gebet um GOTTES Hilfe rationellerund genauer eingesetzt werden könnten. Also eine rationelle Evangelisation. Ich frage, ist dies wirklich so? Stimmt das?
Nach Allem, was mir der Herr aufzeigt, muß ich beides verwerfen!
Der Auftritt des Bruders in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hat viel Aufsehen erregt, dies ist sicher. Dies allein ist kein Grund eine solche Aktion positiv zu bewerten. Aber Gott weiß, was es in den Herzen der Menschen bewegte. Vielleicht saß ein Gläubiger in der Kirche, der aufhorschte, als Gottes Maßstab in die Runde geworfen wurde. Ein Mensch, der sich nicht traute, all seine Zweifel und Fragen auszusprechen. Der annehmen mußte, daß er fehl geht angesichts der lehrenden Weibern in der Gemeinde, schwulen Pfarrern, homsexuellen Ehen, Pornographien allenthalben, christlichen Kreditinstituten, 160 000 kirchlich legitimierten Abtreibungen im Jahr 2001 in Berlin/Brandenburg, wo soll ich anfangen, wo soll ich aufhören, die Zeit würde mir zu knapp, wollte ich alles aufzählen. Vielleicht hörte nur ein Mensch davon, der bestärkt durch das Erlebte von nun an selbst aufstehen wird, gegen alle BUH-Rufe, Pfiffe, Beschimpfungen, Anfeindungen und sich zu dem Herrn Jesus Christus stellt und so die Nachfolge antritt. Vielleicht nicht gleich in einem solchen Rahmen, vielleicht in einem kleinen Kreis, aber wo auch immer, es wird ein Zeugnis zur Ehre unseres Herrn Jesus Christus und seines Vaters, dem einzigen, allmächtigen GOTT sein. Und auch sein Wirken wird andere erreichen, die danach aufstehen, und so weiter...
Aber was wäre, wenn kein Mensch dadurch bewegt wurde und sich Herr Wowereit nicht bekehrt?
Ist es nicht so, daß es dem Bruder, der als einziger aufstand, Segen bringt, wie es geschrieben steht im Römer 10,10 ;
"So man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig."
Und was wäre, wenn es dem unnützem Werkzeug selbst auch nichts brächte, keinen Segen, keine Frucht, keine Gnade? So ist doch der Name des Herrn verherrlicht worden, großgemacht worden vor vielen Augen, IHM zur Ehre, wie die SCHRIFT sagt im 5.Mose 32,2; "Gebt Ehre unserem GOTT" und im 1.Kor.10,31; "...so tut es alles zu GOTTES Ehre".
Und was hat es auf sich mit dem Gericht, fragen wir GOTT: "Wie sollt ihr dem Gericht der Hölle entfliehen...
Sie werden ein schweres Gericht empfangen...du fürchtest GOTT nicht, da du in demselben Gericht bist?...
Zum Gericht bin ich in diese Welt gekommen...Da aber Paulus redete von der Gerechtigkeit und von der Keuschheit und von dem zukünftigen Gericht...Du aber nach deinem verstocktem und unbußfertigem Herzen häufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gericht GOTTES...
sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichtes...(Mt.23,33/Lk.23,40/Joh.9,39/Apg.24,25/Rö.2,5/Hebr.10,27)...
und so weiter, und so....Alles aus dem Neuen Testament.
Also wie ihr sehen könnt liebe Brüder, liebe Schwestern, es gibt keine Tradition der Zartheit,
der Rücksichtnahme, des Weglassens einer göttlichen Wahrheit. Und ich sage es mit aller Klarheit, es gibt keinen Bruch und keinen Widerspruch zwischen Alten Testament und Neue Testament. Es ist ein Geist, ein GOTT, ein Ziel! Amen.
Was rief denn unser Bruder Stephanus seinen Mördern entgegen (Apg.7,51-52.54):
"Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herzen und Ohren, ihr widerstrebt alle Zeit dem HEILIGEN GEIST, ...welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt. Und sie haben getötet, die da zuvor verkündigten die Zukunft dieses Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid...da sie solches hörten gings ihnen durchs Herz und sie bissen die Zähne zusammen über ihn."
Wem hat dieses Zeugnis etwas gebracht? Bekehrte sich einer der Anwesenden dadurch?
Hat Stephanus seine Kräfte rationell eingesetzt, geschont? Nein und wir können GOTT danken, daß der Herr dies auch nie gemacht hat. HALLELUJA!
Wir aber sind wie Stephanus Nachfolger Jesu und es ist nicht unsere Aufgabe darüber nachzudenken, wem es etwas nützt, wie es mit unseren Kräften aussieht. Wir haben die Wahrheit GOTTES, wir haben das Evangelium zu verkündigen und zwar das Ganze, ohne Rücksichten und Taktiererei, nicht mit dem Kopf ,sondern nur mit dem Herzen. "Wessen das Herz voll ist, dessen geht der Mund über." Aus der Fülle des Herzen redet der Mund.
(Mt.12,34). In Zeiten wie diesen, wo sich angebliche Christengemeinden den Götzen und Baals öffnen, mit Moslems, Buddhisten, Voodo-Priester und anderen den Dialog und Austausch suchen. Unter dem Leitmotiv Toleranz, Meschlichkeit in geistiger Hurerei verfallen, der Papst alle Religionen als Bergsteiger definiert, die sich oben auf dem Gipfel bei GOTT treffen, ist die Verkündigung eines rein positiven, eines halben Evangeliums,ohne Gericht, ohne Strafe, ohne Konsequenz für Gottlosigkeit das gefährlichste was wir tun können. Und zwar nicht nur für die, welche unter dem Zorn GOTTES gehen, sondern vor allem für uns selbst, da wir so wieder unter den Zorn GOTTES kommen. Was machen denn die Kirchen seit Jahrhunderten im zunehmenden Maße. Predigen sie nicht das tolerante Evangelium. Ist es nicht so, daß im Zuge dieser halben Wahrheit das Licht zur Finsterniss wurde. Waren nicht christliche Kreise Vorreiter in der humanistischen Tradition, bei der Emanzipation des Menschen, beim Kampf für soziale Gerechtigkeit.
Nicht das ich etwas gegen die Befreiung der Menschen hätte, die Frage ist nur wovon sie sich befreien wollen und wohin diese Freiheit führen soll. Zu Kindestötung im Mutterleib, zu der Lüge alle Religionen sind gleich gültig, es gibt nur einen GOTT, egal wie man ihn nennt, zur freien Liebe, zum Satanismus, diese Freiheit kann ich nicht gut heißen, denn sie ist eine Knechtschaft zum Tode. Ich habe auch nichts dagegen, wenn die Macht des Reichtums gebrochen wird und alle satt werden, aber diese Dinge sind die Nebensache.
Die Hauptsache ist das WORT GOTTES, ist Jesus Christus und IHN haben wir zu verkündigen, denn ER ist unsere Freiheit, und ER ist unsere Gerechtigkeit. Doch die Christen haben die Nebensache zur Hauptsache gemacht und Christus steht draußen. "So jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet..." (Offb.3,20)
Also was machen die Christen der Endzeit denn anderes als ein halbes, ein tolerantes Evangelium zu predigen, sich Prediger zu suchen nach denen ihnen die Ohren jucken? Damit ihre Kirchen voll bleiben, damit sie nicht anecken.
"Du hast uns zu Kot und zu Unflat gemacht...Ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen..."
(Klg.3,45/Mt.10,22). Und jetzt schaut sie euch an die Hochwürden in langen Gewändern, genau dort enden Christen, die die Toleranz, die halbe Wahrheit predigen. Um es ganz deutlich zu sagen : GOTT ist nicht tolerant.
"Ein eifersüchtiger und rächender GOTT istder Herr ...das WORT unseres GOTTES besteht in Ewigkeit."
(Nah.1,2/Jes.40,8). Dies sei gesagt, damit nicht jemand meine, daß GOTT heute ein anderer ist als zu der Zeit Nahums, zu der Zeit der Propheten.

Möge dieses WORT zum Segen dienen,
Gnade sei mit euch und Friede von GOTT, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!


Distanzierungsschreiben zum Thema Kindestötung im Mutterleib

Unser Beitrag zur Krankenkasse ist eine Beihilfe zur Tötung von Menschen im Mutterleib!

Nicht unser ganzer Beitrag, aber eben jene Summe, die von den Krankenkassen zur Bezahlung von Abtreibungen zur Verfügung gestellt werden!
Ob man sie als Beihilfe zum Mord bezeichnet darf oder muß, mögen die Gerichte klären. Mord im juristischen Sinn ist ja nicht alles, was im allgemeinen Sprachgebrauch ein Morden genannt wird. Um ein Töten aber geht es auf alle Fälle. Es erfolgt zwar im Mutterleib; aber es wird dabei ein Menschenleben abgebrochen, ein werdender Mensch ums Leben gebracht. Beteiligt sind an dieser Tötung sehr viele Menschen. Es sind gewaltige Heere, die im Krieg gegen die Ungeborenen stehen: Väter und Mütter, Ärzte und Pfleger, Landräte und Bürgermeister, Parteiführer und Parteimitglieder, Bundestagsabgeordnete und ihre Wähler. Auch Publizisten, welche die Abtreibung befürworten, Juristen, welche dem Unrecht nicht wehren, und Prediger, welche die Sünder nicht warnen, machen sich mitschuldig an der Tötung im Mutterleib.
Die vielen Angestellten und Mitglieder der Krankenkassen reihen sich ebenfalls ein in die kriegsführenden Heere, auch wenn sie nicht an vorderster Front kämpfen.
Väter und Mütter verlangen die Tötung ihrer Kinder im Mutterleib. Wo bleibt die Ehrfurchrt vor dem Leben, das sie ihnen geschenkt haben? Glauben sie, selbstherrlich verfügen zu dürfen über Leben und Tod von Menschenkindern? Mahnt ihr Gewissen sie nicht: "Du sollst nicht töten!"?
Ist es völlig abgestumpft oder irregeleitet?
Ärzte und Krankenpfleger vollziehen die Tötung im Mutterleib. Die Abtreibungspraxis hat sich eingespielt; die anfängliche Auflehnung aus den Reihen der Mediziner und Therapeuten ist merkwürdig rasch abgeklungen. Es sind verhältnismäßig wenige, die noch protestieren, obwohl die Ärzte die Tötung unmittelbar vornehmen und am besten wissen, wie heimtückisch und grausam sie ist. Wo bleibt da der Eid des Paracelsus und die Ethik der Verpflichtung zur Erhaltung des Lebens? Landräte mit ihren Kreisräten und Bürgermeister mit ihren Gemeinderäten halten die Krankenhäuser ihrer Kreise und Städte für die Abtreibung offen, stellen den gesamten medizinischen, technischen und pflegerischen Apparat zur Verfügung und nötigen ihre Angestellten zur Mithilfe bei der Tötung im Mutterleib. Man verharmlost sie, indem man von "Schwangerschaftsabbruch" redet; man scheut sich nicht, sie sogar "sozial" zu nennen, indem man einer "Sozialen Indikation" Tür und Tor öffnet. Unser Staat erlaubt die Tötung von Ungeborenen. Die Täter werden nicht zur Rechenschaft gezogen, sofern sie Nur die Bestimmungen beachten, die von dem Gesetzgeber in dem Paragraphen 218 festgelegt sind. Es darf demnach getötet werden, ohne daß eine Anklage erhoben wird, ein Verhör stattfindet und ein Richterspruch erfolgt. An diesem Tatbestand hat auch ein Regierungswechsel nichts geändert; unsere jetzige Regierung geht in den Fußstapfen unserer früheren.
Unsere Parteien stehen hinter der in dem § 218 festgelegten Freigabe der Abtreibung, auch die beiden Parteien, die ein "christlich" am Anfang ihres Namens haben und sich auf christliche Prinzipien berufen. Zwar gibt es einzelne Stimmen aus ihrer Mitte, die eine Änderung wünschen; aber die Parteien in ihrer Gesamtheit und Beschlußfähigkeit sind nicht auf dem Weg einer Umkehr.
So ist es letztlich die Mehrheit unseres Volkes, die eine Tötung im Mutterleib will und zuläßt. Unsere Regierung ist ja vom Volk gewählt, die jetzige wie die frühere; wer nicht gewählt hat, hat ihr von vornherein freie Bahn gegeben - auch die Erlaubnis zur Tötung im Mutterleib! Die Krankenkassen tragen die Bürde der Finanzierung der Tötung im Mutterleib. Dazu da, Leben und Gesundheit der ihnen anbefohlenen Menschen zu erhalten und zu fördern, lassen sie sich in diesem Stück zur Lebenszerstörung mißbrauchen. Wo bleibt da der Protest der Verantwortlichen für die gesetzliche Krankenversicherung? Soll man neue Krankenkassen schaffen, die grundsätzlich keine Abtreibungskosten übernehmen? Muß in einem Staat, in dem Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen möglich ist, nicht auch die Möglichkeit bestehen, aus Gewissensgründen den Beitrag zur Tötung von Ungeborenen zu verweigern?
Die Mitglieder der Krankenkasse bringen die Mittel zur Deckung der Kosten der Tötung im Mutterleib auf. Hunderttausende tun es leider bedenkenlos, Hunderttausende wohl mehr gedankenlos. Muß man sich in Ordnungen fügen, die ganz und gar nicht in Ordnung sind, weil sie das Verbrechen schützen und unterstützen?
Warum weigern sich nicht ebenfalls Hunderttausende, ihren Krankenkassenbeitrag zu entrichten, solange damit abgetrieben wird? Warum sperren Arbeitgeber nicht ihren Anteil am Krankenkassenbeitrag, bis er nicht mehr mißbraucht wird zur Tötung von Ungeborenen? Macht ihnen ihr Gewissen denn keine Not?

Genaue Zahlen über die Opfer der Abtreibungen sind schwer zu bekommen. Nach Mitteilungen der Tagespresse soll es allein in Berlin /Brandenburg 160 000 "legale" Abtreibungen, von der ev. Kirche im letzen Jahr legetemiert ( 14 Beratungsstellen in Berlin/Brandenburg zur straffreien Tötung von Ungeborenen!), gegeben haben; andere Stellen beziffern sie auf mehr als eine Million in der gesamten Bundesrepublik.
Stellen wir uns Friedhöfe mit 160 000 Gräber vor, die Jahr um Jahr anfallen - oder gar Monat um Monat, falls die höhere Zahl der Wirklichkeit entspricht! Solch ein unheimliches Ausmaß hat das Massentöten im Mutterleib, das unser Staat erlaubt und unsere Gesellschaft bezahlt!
Die Haare stehen einem zu Berge angesichts der Riesenmenge von Gefallenen, die in dem Weltkrieg der Väter und Mütter gegen ihre eigenen Kinder auf dem Schlachtfeld bleiben! Davor die Augen zu schließen, ist einem Christen nicht gestattet; es zu unterstützen erst recht nicht! Oder sind wir bereits so abgebrüht, daß uns das Entsetzen nicht mehr packt? Kennen wir das vor Gott erschrockene Gewissen nicht mehr? Hat uns der Herr der Welt schon dahingegeben an die reißende Flut des Verderbens?
Sind auch bei uns Christen schon alle Dämme gebrochen? Haben auch wir uns anstecken lassen von der Meinung, es sei in das Belieben der Menschen gestellt, was sie mit der Frucht ihres Leibes machen wollen?
Wissen auch wir nicht mehr, daß wir nicht unsere eigenen Herren sind und uns anmaßen dürfen, über Leben oder Tod zu entscheiden? Oder ist wenigstens uns das Heilige noch heilig?
Stellen wir uns doch der erschütternden Tatsache: Als brave Krankenkassenbeitragszahler haben wir bereits eine in die Millionen gehende Menge von Menschen mit auf dem Gewissen! Oder wer hat sonst das viele Geld zur Tötung der Ungeborenen aufgebracht? Wer sonst hat diesen unmenschlichen Krieg finanziert?
Denken wir doch an die Folgen der schrecklichen Verirrung, in der wir stecken! Vielleicht überkommt uns dann das Zittern der Verurteilten.

"Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; Denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht."

Das ist eine von den heiligen Ordnungen Gottes. Es ist sinnlos, an ihnen zu rütteln. Nicht der Amboß zerbricht, wenn man auf ihn einschlägt, sondern ein Hammer nach dem andern! Es geht hier nicht um die Würde des Menschen. Sie steht unter dem besonderen Schutz des Herrn der Welt. Weil er uns seiner Gemeinschaft würdigt und damit hoch über alle seine Geschöpfe emporhebt, ist unser Leben so kostbar. Wir Menschen dürfen "Bild Gottes" sein, das heißt, seinem unsichtbaren Wesen sichtbaren Ausdruck verleihen. Wer uns antastet, der tastet unseren Schöpfer an, der sich durch uns seiner Schöpfung mitteilen will. Jeder Angriff auf das Leben des Menschen ist ein Angriff auf den ewigen Gott, der dem Menschen Anteil gibt an seiner Ewigkeit. Darum ist das menschliche Leben gesetzlich geschützt, geschützt durch unverbrüchliche Ordnungen, die Gott seiner Schöpfung mitgegeben hat.

"Es ist gesagt: Du sollst nicht töten! Wer aber tötet, wird des Gerichts schuldig sein!"

Es komme niemand mit dem haltlosen Einwand, im Mutterleib werde kein Mensch getötet, sondern nur ein Embryo beseitigt! Jeder Mensch ist zu Beginn seines Lebens ein Embryo. Wir alle, die wir am Leben bleiben durften, haben es erhalten, als unser Vater uns zeugte und unsere Mutter uns empfing. Ein späterer Eingriff hat nicht stattgefunden; folglich kann auch der Anfang unseres Lebens nicht späteren Datums sein.

Auch ich war am Anfang meines Lebens ein Embryo. Hätte man ihn beseitigt, so hätte man mir das Leben genommen, das kostbare Leben, das schon jetzt so reich gefüllt ist, nach dem ewigen Plan Gottes aber ganz neu und herrlich werden und unvergänglich sein wird.

Hätte bei uns in der Bundesrepublik seit dem Jahre 1975 keine Abtreibung gegeben, dann würden heute viele Millionen von Kindern in Elternhäusern, Kindergärten und Schulen sich ihres Lebens freuen, eben jenes Leben, das man ihnen so rücksichtslos genommen hat. Sie sind getötet worden; daran kann überhaupt kein Zweifel sein!Sind sie aber getötet worden, dann sind auch alle, die dazu beigetragen haben, an ihrem Tod schuldig. Es muß unser Gewissen aufs schwerste belasten, wenn uns bewußt wird, daß wir mitschuldig sind am Tod vieler Menschen. Es ist höchste Zeit, daß wir Gottes Gebot neu ernstnehmen, uns dem Urteil Gottes ehrlich beugen und Buße tun im Sack und Asche! Dem unmenschlichen Töten ein Ende setzen können wir als einzelne nicht; die Abtreibung ist bereits zur verheerenden Seuche geworden. Aber das können wir sowohl einzeln als auch zu zweien und dreien: Wach werden und leiden unter der furchtbaren Verschuldung, uns aufraffen und zeugen gegen das schreckliche Sündigen, Tag und Nacht zu Gott schreien in unserer Gewissensnot! "Sollte Gott nicht retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen?"
Wenn 500 000 Christen das tun, wird es gewiß nicht ohne Antwort bleiben. Wer meint, mit einer inneren Umkehr sei nichts getan, der täuscht sich sehr. Gewiß ist sie erst der Anfang von dem, was zu tun ist. Aber gerade er muß gemacht werden; denn ohne ihn gibt es bestimmt keinen Fortgang. Ohne unsere Umkehr kommt die Fahrt ins Verderben nicht ins Stocken. Vor den Zwängen einer Diktatur ist uns hierzulande mit Recht angst;
der Schrecken der nationalsozialistischen Vergangenheit liegt noch schwer auf uns. Wer aber erkennt die Zwänge der Demokratie? Wir sind drauf und dran, ihnen zu erliegen. Des Volkes Stimme wird höher gewertet als Gottes Stimme; die Meinung der Menge wird zum Maßstab für Recht und Unrecht. Mehrheitsentscheidungen führen je länger je mehr zu Ordnungen, die im Neuen Testament als "Gesetzlosigkeit" bezeichnet werden. Unser Herr Jesus Christus läßt uns nicht im Unklaren darüber, daß wir der großen Menge nicht blindlings folgen dürfen. Er spricht: "Die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und schmal, der zum Leben führt, und wenige sind ihrer, die ihn finden. GEHET EIN DURCH DIE ENGE PFORTE! (Johannes 14,6 ; 10,9 ; Matthäus 7,13.14)

Amen!