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Sind Preußler's "Krabat" und "Die kleine Hexe" vom Teufel?

Publiziert von Jesusruf
Autor: Lothar Gassmann

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Publizierung: 21.11.08
Letzte Revision: 21.11.08

KrabatPreußlers finsterer Roman "Krabat" über schwarze und weiße Magie wurde verfilmt und läuft in den Kinos. Wenn christliche Eltern dagegen protestieren, weil sie nicht möchten, dass sich ihre Kinder mit diesen Werken beschäftigen, werden sie von Schule und Gesellschaft belächelt, gar verspottet. Viele Spötter können sich nicht vorstellen, dass tatsächlich Okkultes hinter solchen Romanen stecken kann. Doch das sehen gerade die Schriftsteller völlig anders!


Ein Leserbrief von Lothar Gassmann, in dem er Stellung zu den Büchern "Krabat" und "Die kleine Hexe" von Ottfried Preussler bezieht.

Sehr aufschlussreich sind die Aussagen Ottfried Preusslers in einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin FOCUS vom 29.09.08 zum Thema schwarze und weisse Magie. Besonders relevante Stellen in habe ich durch Fettschrift hervorgehoben.

Hier nun der Leserbrief von Lothar Gassmann:

 


Liebe Freunde,
nochmals meine Bitte: Könntet Ihr den Leserbrief zu KRABAT und DIE KLEINE HEXE im Anhang MIT EIGENEM ANSCHREIBEN an Eure Zeitung und Gemeinde weiterleiten? Es wäre sehr wichtig, denn zur Zeit werden landauf landab diese schrecklichen Stücke gespielt und ungefestigte Kinderseelen verführt.
Danke für Eure Mithilfe
Euer Lothar Gassmann

P.S.: Bitte teilt mir mit, ob Eure Zeitung den Leserbrief veröffentlicht hat. Danke.



Leserbrief

Sind Preußlers "Kleine Hexe" und "Krabat" vom Teufel?

Zigtausende von Kindern mussten oder müssen sich immer noch in Schule und Kindergarten damit befassen: Michael Endes Bücher "Momo" und "Die unendliche Geschichte" oder Ottfried Preußlers Bücher "Die kleine Hexe" oder "Das kleine Gespenst". Jetzt wurde Preußlers finsterer Roman "Krabat" über schwarze und weiße Magie verfilmt und läuft in den Kinos. Wenn christliche Eltern dagegen protestieren, weil sie nicht möchten, dass sich ihre Kinder mit diesen Werken beschäftigen, werden sie von Schule und Gesellschaft belächelt, gar verspottet. Viele Spötter können sich nicht vorstellen, dass tatsächlich Okkultes hinter solchen Romanen stecken kann. Doch das sehen gerade die Schriftsteller völlig anders!

So gab der mittlerweile verstorbene Schriftsteller Michael Ende 1986 in einem Interview mit Ulrich Skambraks zu, dass er seine beiden Bestseller mithilfe eines Geistes geschrieben habe. Außerdem legte er dar, mit dem Okkulten sehr vertraut zu sein.

Nun hat auch der 85-jährige Ottfried Preußler diesen okkulten Hintergrund eingestanden. In einem aktuellen Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin FOCUS (29.09.08) sagte Preußler auf die Frage "In Ihrer Familie hat Magie immer eine große Rolle gespielt.": "Ja, eine meiner Großmütter hatte das sogenannte Zweite Gesicht, und unter meinen Vorfahren in Böhmen hat es zwei Zauberer gegeben. Ich bin ja fest davon überzeugt, dass es eine schwarze Magie gibt, mit der man Menschen schadet, und auf der anderen Seite die weiße Magie. Das ist ein uralter Begriff, der schon in der Kabbala auftaucht. Auch für die weiße Magie muss man ein Bündnis mit dem Teufel eingehen, anders geht es nun mal nicht. Aber man bewirkt Gutes, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und ich glaube (lacht verschmitzt), ein bisschen Weißmagier bin ich schon. Das sage ich übrigens ohne Koketterie."

Nimmt man das ernst, was Preußler sagte, so ist er ein Bündnis mit dem Teufel eingegangen. Dass man mit diesem irgendetwas Gutes bewirken kann, ist aus christlicher Sicht völlig absurd.
Eine Warnung vor Preußlers Büchern ist deshalb nicht "albern", sondern zeugt von Kenntnis der Materie und Verantwortung gegenüber schutzlosen Kinderseelen.

Was ist Magie eigentlich? Magie ist der (Aber-)Glaube, sich durch bestimmte Formeln, geheimnisvolle Handlungen und Rituale übernatürliche Mächte und Kräfte dienstbar machen und mit ihnen irdische Ereignisse beeinflussen zu können. Im Unterschied zur schwarzen Magie (schädigender Einfluss, Schadenszauber, Verfluchung), in der der leibhaftige Teufel beschworen wird, behauptet man in der sogenannten weißen Magie, "gute Geister" oder gar "Gott" anzurufen und Gutes zu tun (Heilung, Erfolg, Glück in der Liebe etc.). In Wahrheit wird aber bei der "weißen Magie" Gott nicht wirklich als personales Gegenüber ernst genommen und geehrt, sondern das, was man für "Gott" hält, wird zur Befriedigung der eigenen Macht- und Wissensgelüste missbraucht. Während der Christ betet "Vater unser ... Dein Wille geschehe!", spricht der Magier "Mein Wille geschehe" - und die dazu angerufene Macht (selbst wenn er sie "Gott" nennt) muss ihm dienstbar sein. Dieser Pseudogott der Magier und Zauberer, der Spiritisten und Schamanen und vieler anderer ist eine unpersönliche Kraft oder Energie, die - je nach religiösem und weltanschaulichem System - auch als Lebenskraft, Od, Prana, Chi, Kundalini, Shakti, Orgon, Bioenergie, Gaia, Allgeist, Akasha und ähnliches bezeichnet wird. Die Namen wechseln, die Erscheinung bleibt die gleiche. Diese Kraft fließt nach biblisch-theologischer Sicht aus der Welt des satanischen "Lichtengels" (2. Korinther 11,14), um Menschen durch falsche Zeichen und Wunder zu blenden und von der wahren Quelle des Lebens - dem lebendigen Gott der Bibel - fernzuhalten. Nur durch Übereignung des Lebens an Jesus Christus kann Befreiung aus dem Reich der Finsternis erfolgen.

Ulrich Skambraks, Verleger und Journalist (TOPIC),
und Dr. Lothar Gassmann, Sekten- und Weltanschauungsbeauftragter
der Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen (A.R.F.),
Am Waldsaum 39, D-75175 Pforzheim, Tel. 07231-66529, Fax 07231-4244067,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Homepage: www.L-Gassmann.de


Layout, Hervorhebungen im Text in Fettschrift von K. Ted Reischle